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Weihnachten kann eine Zeit der tiefen Depression sein.
Wenn all die Gänse gegessen, die Weingläser ausgetrunken, die Kerzen abgebrannt sind. Wenn die Geschenke ausgepackt und bereits zum Umtausch vorbereitet worden sind. Wenn die unliebsame Verwandtschaft wieder in ihr eigenes Leben entlassen worden ist. Was bleibt dann? Nichts. Man fällt in ein tiefes, tiefes Loch, das nicht mal mit unkontrolliertem Konsum aufgefüllt werden kann. Wir sagen deshalb: Weihnachten soll wieder ein Fest der Nächstenliebe werden. Wir gehen mit gutem Beispiel voran und schenken euch ein Update. Depressions-Behebungsmöglichkeit 1: Unkontrollierter Sarkasmus. Peters Review der zweiten Sam & Max-Episode ist ärztlich angeraten, zusammen mit zwei Löffeln Weihnachts-Dekonstruktion in The Nightmare Before Christmas . Anni hat die homöopathische Dosis zusammengemischt. Wenn das nicht hilft, gleiches mit gleichem bekämpfen. Jochens Review von Aimee Manns melancholischer Weihnachtsplatte One More Drifter in the Snow könnte auf diese Weise wohlige Gefühle provozieren. Depressions-Behebungsmöglichkeit 2: Die Rückkehr zur Natur. Der Affe kennt keine Weihnacht. Er will immer nur essen. Beispielsweise Bananen. Thomas weiß mehr und teilt seine Weisheit in seinem Text zur Wii-Fassung von Super Monkey Ball mit uns. Depressions-Behebungsmöglichkeit 3: Schock- und Gewalttherapie. Begebt euch mit Darina in den irischen Bürgerkrieg. Sie hat Ken Loachs Irland-Drama The Wind that Shakes the Barley (mit Cillian Murphy) schon gesehen. Depressions-Behebungsmöglichkeit 4: Die Freuden der Intertextualität. In Jasper Ffordes Der Fall Jane Eyre kann man sich laut Knut so lange an Verweisen auf andere Romane ergötzen, bis man ob des eigenen hohen Bildungsstandes glatt die Weihnachts-Traurigkeit vergisst.     
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