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von Peter Clausen
Interview: Im vergangenen Herbst waren die Darsteller von Captain Malcolm Reynolds und River Tam im Kinofilm Serenity in Hamburg zu Gast um sich der örtlichen Presse zu stellen. Wir waren dabei.

Die Hauptdarsteller von Serenity, Nathan Fillion (bekannt als der fanatische Prieser „Caleb“ aus Buffy) sowie die unglaublich bezaubernde Summer Glau standen uns Rede und Antwort.
Nathan Fillion: (zeigt auf eine Kamera aus der Gruppe) Oh, das ist aber eine interessante Kamera. Gruppe: Ihr Regisseur hat etwas anderes gesagt. Nathan Fillion: Sicher was schmutziges, oder? Gruppe: Naja, sie sieht schmutzig aus. Aber sie vibriert nicht. Peter Clausen: (nach ein paar Sekunden des Schweigens) Okay... Versuchen wir, diese peinliche Stille mit einer Frage zu durchbrechen. Nathan, stimmt es, dass Sie ein Problem mit Comicläden haben? Nathan Fillion: Okay, hier ist die Geschichte. Ich war in meiner Heimatstadt, Edmonton, und meine Mutter wollte ein paar Ausgaben des Serenity-Comics für Freunde und Familie kaufen. Also rufe ich in einem Comicladen an, um zu fragen ob sie noch Hefte da haben, und man sagt mir: „Ja, wir haben welche da“, und sie verlangen 20 Dollar für ein Heft, das eigentlich 4 Dollar kosten sollte. Also frage ich „20 Kröten? und der Verkäufer sagt „Das sind sie wert“. Und ich sage „Ich habe gestern 4 Stück für jeweils 4 Dollar gekauft“, und er erwidert „Nun, jetzt sind sie 20 wert“. Ich meine, okay, wenn man den Preis erhöhen will, von mir aus, aber du kannst niemandem erzählenn dass sie jetzt 20 Dollar wert sind, nur weil du zufällig so viel verlangst. Das ist falsch. Und dann war er auch noch dermaßen gehässig und unhöflich! Ich bin wirklich ein... geduldiger Mann, aber ich wollte einfach nur noch über die Kasse springen und seine Augenklappe abreißen. Ich war so wütend! Mein Bruder ist wirklich geduldig, und selbst er ist vor Wut explodiert. Und dann hat er sich ein Comic genommen, darauf gezeigt, und gerufen: „Kommt dir dieser Mann bekannt vor? Er kennt Joss Whedon! Er ist nicht irgendein Typ von der Straße!“, und der Verkäufer sagt: „Tja, dann ruft doch Joss Whedon und fragt ihn nach dem Comic“. Oh, ich war wütend! Gruppe: Und was haben Sie gemacht? Nathan Fillion: Dann bin ich ins Internet gegangen und habe den Fans gesagt: Boykottiert diesen Laden! Sie haben dann seine Website und seine Emails lahmgelegt. Sie haben ihm eine spezielle Mail mit dem Betreff „Du bist Abschaum“ und einem 1MB-Anhang immer und immer wieder geschickt, bis sein Server abgestürzt ist. Ja... Das war klasse! Gruppe: Sie haben ihn umgebracht! Nathan Fillion: Ich habe ihn nicht umgebracht. Aber es war wirklich toll, wie die Firefly-Fans zur Rettung gekommen sind, für den Captain... und seine Mami. Peter Clausen: Klingt nach einer tollen Nebenhandlung für die Fortsetzung. Nathan Fillion: Ganz genau! Gruppe: Summer, sind Sie die neue Sarah Michelle Gellar? Summer Glau: Nein, ich will nur River sein. Joss schreibt so tolle, starke weibliche Charaktere, und ich bin froh, eine davon zu sein. Und Sarah ist eine fantastische Schauspielerin. Nathan Fillion: Ich mag River lieber als Buffy. Summer Glau: Danke schön! Nathan Fillion: Allerdings nur, weil Buffy mich getötet hat. River hat es nur versucht. Gruppe: Aber in der Miniserie The 4400 spielen Sie eine andere Art von Figur. Dort war ihr Charakter wesentlich verrückter. Nathan Fillion: Na, das klingt aber überhaupt nicht nach River! Summer Glau: Es war schwer für mich, als ich herausgefunden habe, dass ich diese Rolle spielen würde, weil ich nicht wusste, wie ich eine Figur, die River so ähnlich ist, unterschiedlich spielen sollte. Aber Joss meinte, dass ich die Charaktere so verschieden dargestellt hätte, dass es gut funktioniert hat. Die Rolle hat Spaß gemacht. Gruppe: Summer, haben Sie für Firefly vorgesprochen, weil Sie Joss Whedon schon von Ihrem Gastauftritt bei Angel kannten? Summer Glau: Ich musste bei meiner Angel-Episode noch einmal kurz vor Weihnachten zurückkehren, um ein paar weitere Tanzszenen zu drehen. Danach haben wir uns dann noch unterhalten – es war ein wundervoller Tag, und für mich war es wie im Himmel, am Set tanzen zu können. Ich habe ihn dann gefragt, was er über Weihnachten machen würde, und er meinte, er schreibe gerade eine neue Serie namens Firefly. Und ich brannte regelrecht darauf, am Casting teilzunehmen, und plötzlich meinte Joss, ich würde gut zu einer Figur in der Serie passen, und sollte doch einfach mal vorsprechen. Und so hat es angefangen. Peter Clausen: Haben Sie beide jemals Angst um ihren Job, wenn sie mit einem Chef wie Joss Whedon arbeiten, der berüchtigt dafür ist, geliebte Hauptfiguren zu töten? Nathan Fillion: Nun, ich habe einen Pakt mit dem Teufel geschlossen, also nein. Summer Glau: Ich leider nicht. Nathan Fillion: Aber du bist Joss’ Liebling, also solltest du auch ziemlich sicher sein. Summer Glau: Aber wenn er Figuren tötet, ist es so glorreich, ich glaube, es würde mich gar nicht stören. Nathan Fillion: Genau. Summer Glau: Er weiß wirklich, wie man einen Abgang inszeniert. Nathan Fillion: Wenn einen schon jemand tötet, dann sollte es Joss Whedon sein! Gruppe: Er weiß auch, wie man Leute quält. Bei Buffy hat er ja Spike an der Decke aufgeh#ngt und ihn ausbluten lassen. Nathan Fillion: Ich habe nicht alle Folgen von Buffy gesehen, aber ich bin sicher, dass es eine wundervolle Folge war. Gruppe: Aber Sie haben in der Folge mitgespielt! Nathan Fillion: Habe ich? Nein! Ich habe ihn in ein Weinfass gestoßen. Das war gut. Peter Clausen: Ich bin von der Serie besessen und kann mich auch nicht daran erinnern. Gruppe: Wir müssen es nochmal zugeben, wir sind alle Geeks. Gruppe: Ein Fernsehkritiker hat kürzlich gesagt, dass Sie, Nathan, der nächste Harrison Ford sind. Warum sind Sie immer noch kein Superstar? Nathan Fillion: Meine Erfahrung in der Filmindustrie ist, dass Leute einem nur Jobs geben, wenn Sie auch wissen, dass man ihnen gerecht wird. Ich habe immer zweite oder dritte Geige gespielt und war sehr glücklich damit, aber die Leute haben gesagt: „Oh, er ist wirklich gut, aber kann er auch Zugpferd einer Serie sein?“ Und niemand ist gewillt, einem die Chance zu geben sich zu beweisen. Joss Whedon war der erste Mensch, der mich jemals für eine Hauptrolle besetzt hat. Und jetzt spiele ich Hauptrollen. Joss Whedon war der erste, der mir die Chance gegeben hat, einen Bösewicht zu spielen, und jetzt spiele ich auch Bösewichter. Ins Filmbusiness zu kommen? Sehr schwer. Hauptrollen spielen? EXTREM schwer! Joss hat mir neue Türen geöffnet. Gleich nach Serenity habe ich einen Horrorfilm namens Slither gedreht. Und da haben die Leute von Universal gesagt: „Ja, wir wissen, dass er es kann. Wir kennen ihn. Gebt ihm die Rolle“. Gruppe: Der Trailer ist ziemlich ekelerregend. Nathan Fillion: Von Slither? Dann stellt euch nicht vor, wie es ist, da mitzuspielen! Gruppe: Aber ohne Gummiprothesen. Nathan Fillion: Stimmt. Keine Gummiprothesen. Ich habe Gummiunterhosen, aber das weiß niemand.  Die Fox-Manager sollten die Absetzung von Firelfy schnell bereuen...
Gruppe: Wie war es denn für Sie beide, ins Firefly-Universum zurückzukehren? Schwer? Nathan Fillion: Nicht schwer. Die ganzen Hausaufgaben hatten wir schon gemacht. Die Serie war wie ein erweiterter Workshop für unsere Charaktere. Wir sind zusammen durch die Hölle gegangen, als eine Gruppe von Freunden. Wir haben zusammen in einem furchtbaren Krieg gekämpft und verloren. Und dann sind wir zurückgekehrt, um richtig auf den Putz zu hauen. Gruppe: Und wie fühlt man sich danach? Nathan Fillion: Rehabilitiert. So bezeichnet es zumindest Adam Baldwin. Ich würde es eher „süße, süße Rache“ nennen. Oh, süüüüüüüüüüße Rache. Summer Glau: Wir sind so stolz. Alles ist so überwältigend. Wir sind gerade in Deutschland und reden über unseren Film! Gruppe: Welche anderen Projekte haben Sie in der Pipeline? Summer Glau: Ich habe gerade in Rumänien eine Sci-Fi Komödie gedreht, die aber erst nächstes Jahr anläuft. Und jetzt muss ich nach Hause, um wieder vorzusprechen. Nathan Fillion: Ende März kommt Slither, und danach kommt noch ein Independent-Film, den ich schon vor Serenity gedreht habe, namens Outing Riley. Sie haben ihn wohl zurückgehalten, in der Hoffnung, dass ich bis zum Release berühmt werde. Peter Clausen: Kennen Sie den deutschen Untertitel von Serenity? Nathan Fillion: Die deutsche Synchro? Peter Clausen: Nein, der Untertitel. Bei uns heißt der Film mit ganzem Namen: Serenity: Flucht in neue Welten. Ich bin mir immer noch nicht sicher, was das eigentlich bedeuten soll. Nathan Fillion: Hmmm... Ich glaube, nicht wir als Charaktere sind in neue Welten geflohen. Wahrscheinlich soll es heißen, dass der Zuschauer sich mit dem Film in neue Welten flüchten soll. Peter Clausen: Ach so... Nathan Fillion: Ich freue mich, für euch da sein zu können! Gruppe: Das passiert sehr oft in Deutschland – ein zusätzlicher Titel zum Originaltitel. Man glaubt wohl, die Zuschauer seien dumm, und bräuchten eine Übersetzung. Nathan Fillion: Wir haben in Amerika auch einen Slogan für den Film: „Die Zukunft ist es wert, dass man für sie kämpft“. Das sagt mir eigentlich auch nichts über den Film  Malcolm Reynolds: Immer Herr der Lage
Peter Clausen: Einen Slogan haben wir auch, „Die einen haben die Waffen. Sie ist gefährlich“. Das bezieht sich wohl auf River. Nathan Fillion: Naja, es stimmt. Summer Glau: (peinlich berührt) Das ist okay, sie haben mich erwähnt. Ich bin zufrieden. Gruppe: Jemand hat mir gesagt, River sei wie Xena ohne Leder. Es wird also sicher ein Publikum geben. Summer Glau: Ich nehm’s! Gruppe: Haben Sie beide Genres, in denen Sie am liebsten arbeiten, wie Sci-Fi oder Horror? Summer Glau: Ich mag am liebsten Kostümdramen. Das war immer das, was ich machen wollte. Ich weiß bloß nicht, wie ich da eine Rolle kriegen soll. Nathan Fillion: Ja, es geht immer darum, Arbeit zu kriegen. Aber nicht das Genre ist wichtig, sondern der Charakter. Gruppe: Und welcher ist ihr Lieblingscharakter? Nathan Fillion: Ich glaube, meine Nische entwickelt sich immer mehr in die Richtung des unwahrscheinlichen Helden, oder Antihelden. Oder der Nicht-so-sehr-Held, der Quasi-Held, der Pseudoheld, der falsche Held. Ich habe eine Million davon auf Lager. Gruppe: Wählen Sie denn die Rollen aus oder wählt man Sie aus? Nathan Fillion: Wenn ich eine Rolle sehe, ist es leider nicht so, dass ich mit den Fingern schnipse und sage „Das mache ich!“. Aber wenn ich Drehbücher vorgelegt bekomme, schaue ich mir natürlich schon an, was mich davon interessiert. Aber wie schon gesagt, wenn man im Filmbusiness was anderes machen will, sind sich die Leute oft nicht sicher, ob man es wirklich durchziehen kann. Aber wenn es da draußen Antiheld-Rollen gibt, oder Quasi-Helden, oder Pseudohelden, dann werde ich sicher eine Chance haben. Leute ohne Vision können sich zumindest sicher sein, wenn sie einen schon in bestimmten Rollen gesehen haben. Gruppe: Wenn Sie also in zehn Jahren ein Superstar wären, würden sie immer noch Independent-Filme drehen? Nathan Fillion: Kommt drauf an. Welche Rolle? Ist es ein Anti-Held? Ein Pseudoheld? Dann sicher. Wichtig ist nur die Figur. Gruppe: Mal Reynolds hat sich von der Serie zum Film sehr verändert. Er ist sehr viel düsterer geworden. Nathan Fillion: In der Serie sollte er immer düster sein. Wenn wir uns den Pilotfilm ansehen, ist er eine sehr dunkle Person. In der ersten richtigen Folge hingegen ist er schon wesentlich leichtfüßiger. Der Sender wollte, dass Mal „liebenswürdiger“ rüberkommt. Also musste er lustiger und freundlicher sein. Ironischerweise mögen die Zuschauer ihn aber wesentlich mehr, wenn er zornig, verbittert und unfreundlich handelt.  Die Serenity bei einer Routinelandung
Gruppe: Einige Leute haben allerdings Online gesagt, dass dem Film das Familiengefühl der Serie abgehen würde. Nathan Fillion: Sag ihnen „Nein“. (selbstironisch) Sie kriegen, was sie kriegen, und darüber sollen sie sich freuen. Verdammte Onliner! Peter Clausen: Können wir das als Zitat bringen? Gruppe: Perfekte Überschrift. Peter Clausen: „Der Captain hasst euch“. Nathan Fillion: Okay, die Sache ist so – Fans sind toll! Aber diese Geschichte ist nicht nur da, um die Fans zufriedenzustellen. Diese Geschichte soll in erster Linie ihrer eigenen Erzählung gerecht werden. Kommt und seht es euch an, und sagt nicht „Nein, ich will es ganz anders haben“. Das ist toll. Ich wäre auch gern ein Multimilliardär. So ist das Leben. Man kriegt was man kriegt. Malcolm Reynolds kriegt was er kriegt, River kriegt was sie kriegt, die Fans kriegen was sie kriegen. Was sie bekommen haben, war eine abgesetzte Serie. Danach haben sie eine Wiederauferstehung der Serie im Kino bekommen. Und dann sagen sie „Uns gefällt es nicht“? (Flüstert) Das ist kein besonders guter Browncoat (Anm.: Firefly-Fans nennen sich Browncoats). Vielleicht ist es gar kein Browncoat, sondern nur heller Mantel, oder gar ein Green Beret (Anm.: Spezialeinheit der Us-Armee). Gruppe: Was ist mit den anderen Schauspielern? Haben Sie immer noch Kontakt? Nathan Fillion: Wir sind alle Freunde. Alan Tudyk ist gerade am Broadway und spielt in der Bühnenshow von Monty Pythons Die Ritter der Kokosnuss mit, Gina dreht gerade einen neuen Film, deswegen kann sie auch nicht hier sein. Wo ist Sean? Ich weiß nie, ob er in New York oder LA ist. Summer Glau: Ich glaube, er ist in LA. Ich habe ihn und Jewel dort vor kurzem getroffen.  Wieder mal hatte sich ein Firefly-Fan erfolgreich an seine Stars herangeschlichen
Nathan Fillion: Morena sehe ich auch immer noch. Ron Glass sehe ich nicht oft genug, ich schulde ihm sogar noch ein Essen. Die Leute fragen immer, ob es eine bewegende Wiedervereinigung war am Set von Serenity, und tatsächlich haben wir alle noch wenige Tage zuvor gemeinsam gewandert. Es war allerdings seltsam, meine Freunde wieder in ihren Rollen zu sehen. Das hatte einen merkwürdigen Effekt: Ich hatte diese Figuren wirklich vermisst. Peter Clausen: Wenn man einen so intensiven Charakter wie Mal spielt, hat das Einfluss auf das Privatleben? Dringt die Härte und Verbitterung der Figur in die Zeit außerhalb der Arbeit vor? Nathan Fillion: Nein, ich spiele nur. Man geht zur Arbeit und gibt einfach nur vor. Mein Raumschiff ist ein Pappkarton. Summer, hast du jemals ein Pappraumschiff gebaut? Summer Glau: Nein, kein Raumschiff. Nathan: Als Kinder haben wir Pappkartons genommen und dann das Plastik aus Pralinenschachteln draufgeklebt. Und dann konnten wir es umdrehen, und die einzelnen Behälter wie Knöpfe drücken. Und dann blieben sie reingedrückt, und wir mussten sie von innen wieder rausdrücken. Unser „Pappkarton“ in Serenity war natürlich ein wenig besser, aber es verschwimmt trotzdem nicht mit meinem Alltag. Verprügelst du im wahren Leben irgendwelche Leute, Summer? Summer Glau: Nein. Ich lese leider auch keine Gedanken oder beherrsche komplizierte mathematische Gleichungen. Nathan Fillion: Was denke ich gerade? Summer Glau: Das will ich den anderen lieber nicht sagen. Nathan Fillion: Du liest meine Gedanken! Peter Clausen: Was halten Sie denn vom bisherigen Einspielergebnis? Nathan Fillion: (sarkastisch) Ich erhalte leider gar nichts vom Einspielergebnis. Peter Clausen: Nein, ich meinte eher, was Sie von den Reaktionen bezüglich des Einspielergebnisses halten. Nathan Fillion: Als ich mit der Schauspielerei angefangen habe, war es für den Applaus. Dann kam ich zum Film und zum Fernsehen, und plötzlich gab es keinen Applaus mehr. Die Herausforderung für mich als Schauspieler war es, mich immer wieder selbst zu übertreffen. Das ist mein erster richtiger Film, und ich bin froh, dass es kein Flop ist. Aber ich gewinne keine Freude aus dem finanziellen Aspekt. Mich freuen die guten Kritiken und die Reaktionen der Fans, (zeigt auf ein Gruppenmitglied) abgesehen von denjenigen, von denen Sie gerade erzählt haben. Der finanzielle Erfolg bedeutet mir nichts. Was mir etwas bedeutet, ist die Tatsache, dass ich noch einmal Malcolm Reynolds spielen konnte. Was das angeht bin ich sehr egoistisch. Ich habe es für mich gemacht.  Uns sind die Bilder ausgegangen...
Peter Clausen: Und glauben Sie, es gibt eine Chance dass sie den Charakter noch einmal spielen können? Nathan Fillion: Ich glaube inzwischen nicht mehr... dass nichts unmöglich ist. Ergibt das Sinn? Ich glaube, das war eine dreifache Verneinung. Summer Glau: Diese Erfahrung hat ihn gelehrt, das Unerwartete zu erwarten. Nathan Fillion: Danke, Summer! Du liest meine Gedanken! Gruppe: Mögen Sie Conventions? Nathan Fillion: Auf jeden Fall. Wann immer man mich vor 2000 Leute stellt, die über meine lahmen Witze lachen, bin ich zufrieden. Ich liebe Conventions! „Oh mein Gott, er ist so witzig! Er hat den gleichen Witz schon im letzten Jahr gemacht, aber ich lache immer noch“. Peter Clausen: Summer, wie wird River sich in Zukunft entwickeln? Am Ende des Films ist sie etwas weniger verrückt, und scheinbar hat sie jetzt auch eine neue Aufgabe auf dem Schiff. Summer Glau: Ich hoffe, dass sie sich weiterhin in diese Richtung entwickeln wird. Denn ich glaube, das ist es, was sie immer wollte. Von dem Tag, an dem Sie das Schiff betreten hat, hat sie nach einer neuen Heimat gesucht. Sie war jahrelang allein, in diesem Regierungslabor, und dachte, niemand würde sich um sie sorgen, sie würde nirgendwo hingehören. Und als sie dann an Bord kommt, wird es zu ihrer Mission, den Leuten zu zeigen, dass sie eine von ihnen ist. Ich finde es einfach toll, wie sich River entwickelt, und hoffe, dass es so weitergeht, so dass sie sich irgendwann unersetzlich fühlen kann. Peter Clausen: Ich glaube, das sehen wir auch in den Rückblenden, in denen Rivers Famile vorkommt. Ihr Bruder ist natürlich ein großartiger Mensch, aber die Eltern sind nicht unbedingt so toll. Und ich glaube, in Joss Whedons Serien geht es immer darum, sich eine Familie aus Freunden zu bauen. Summer Glau: Richtig. Das liebe ich. Nathan Fillion: Man findet seine Familie selbst. Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt! Summer Glau: Danke! Text Copyright 2005/2006 Peter Clausen DVD-Cover, Screenshots Copyright ??? |