Gorilla des Monats

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In Search of a Midnight Kiss

kiss von Frederik Wilhelmi

Review: Los Angeles in Schwarz-Weiß am Silvesterabend. Ein End-zwanziger befindet sich auf der Such nach der Liebe, zusammen mit einem Date, dass er über den Internet-Service Craigslist kennen gelernt hat und die mindestens so viele Probleme mit sich herum trägt wie er...

 
Ip Man

ip man von Michael Steber

Review: Es gibt unzählige Filme nicht nur mit, sondern auch über Kung Fu, und viele von ihnen haben auch mehr oder weniger historische Ereignisse zum Inhalt. Ein relativ junger Vertreter aus dieser Sparte ist der bereits 2008 in Hong Kong erschiene und nun auch in Deutschland erhältliche Ip Man.

 
Avatar – Aufbruch nach Pandora

avatar von Alexander Lachwitz

Review: James Cameron's Schwergewicht Avatar – Aufbruch nach Pandora stürmt die Kinosäle in dem Versuch alles neu zu definieren, die Technik, die Größe und den Bombast, sprich alles was heute für einen sogenannten Blockbuster. Nebenbei verschafft er der 3D-Technik noch den endgültigen Durchbruch. Aber sind diese Aussagen wirklich zutreffend?
Alexander hat sich über den Film und die Möglichkeiten der 3D-Technik so seine Gedanken gemacht.

 
Death Race

deathrace von Alexander Lachwitz

Review: Death Race – der Name ist Programm. Um gleich falsche Erwartungen zu vermeiden: Der Film ist genau so trashig, stupide und brachial wie der Titel, Trailer und Plakate versprechen. Ein beinharter Jason Statham prügelt, fährt und schießt sich 105 Minuten lang über den Bildschirm.
Aber ja, der Film macht Spaß, und wie. Er unterhält sogar ausgesprochen gut!

 
Das Grab der Sonne

grab von Michael Steber

Review: Geht es um zeitgenössische japanische Regisseure, so fallen einem spontan Namen wie Takeshi Kitano oder Takashi Miike ein, während Nagisa Oshima wohl nur mehr den eingefleischten Cineasten v ein Begriff sein dürfte. Dem möchte nun Polyfilm Video  Abhilfe schaffen. Den Anfang der auf zweiundzwanzig Teile ausgelegten Reihe Japanische Meisterregisseure macht Nagisa Oshimas Frühwerk Das Grab der Sonne.

 
Die Zauberflöte

zauberflöte von Bettina Herbig

Review: An Mozarts Zauberflöte kann man in vielfältigen Interpretationsweisen herantreten. Kenneth Branagh und Stephen Fry inszenieren sie als große Auseinandersetzung zweier Mächte, in der es um nichts Geringeres als die Zukunft der Menschheit geht.

 
Vengeance

vengeance von Michael Steber

Review: Auf dem Asia Filmfest in München war Vengeance, der neue Film des in Gorilla-Kreisen hoch geschätzten Johnny To zu sehen. Michael war dabei und durfte sich selbst davon überzeugen, dass der alternde französische Rockstar Johnny Hallyday irgendwie unheimlich gut ins Hong Kong-Kino passt!

 
Die nackte Wahrheit

wahrheit von Alexander Lachwitz

Review: Innovativ ist das Schema "Ordnungstyp und Chaostyp treffen aufnander, hassen sich zuerst und lieben sich am Ende dann doch" zwar nicht wirklich, aber wer weiß, vielleicht kann es ja doch unterhalten? Alexander hat das für euch herausgefunden.

 
Die Päpstin

Päpstin von Moritz Scholz

Review: Sönke Wortmanns neuester Streifen Die Päpstin spielt im neunten Jahrhundert nach Christus und handelt von der auf dem Land aufgewachsenen Johanna, die sich, als Junge getarnt, durch die von Männern beherrschte Welt kämpft und es bis zur Ernennung zum Papst schafft. Das ist wahrscheinlich vielen im Vorfeld schon klar gewesen, leider war‘s das aber auch schon mit dem Inhalt des 149 Minuten langen Films...

 
Pandorum

pandorum von Konrad Feldschmid

Review: An den US-Kinokassen hat Pandorum enttäuscht, in Deutschland läuft es nicht besser. Sieht man sich nur den Trailer an, könnte man meinen, es ist auch nicht schade drum. Darin deutet nämlich manches darauf hin, dass Pandorum nichts weiter ist als ein Resident-Evil-Verschnitt in der Zukunft. Aber der Schein trügt eben manchmal.

 
District 9

district9 von Konrad Feldschmid

Review: Bevor District 9 auf dem Fantasy Film Fest gezeigt wurde, erzählten die Organisatoren, dass es ihnen sehr viel bedeuten würde, diesen Film hier zeigen zu dürfen. Unbedingt wollte man den Streifen haben, viel Zeit und Überzeugungskraft musste aufgebracht werden, bis schließlich – ganz kurz bevor das Programmheft in Druck ging – doch noch die Zusage kam. Umso glücklicher war man nun, District 9 präsentieren zu können. Im Übrigen hatte noch keiner der Organisatoren den Film gesehen.

 
Moon
moon von Konrad Feldschmid

Review: Einfallsreich klingt der Titel Moon nicht gerade. Zieht man in Betracht, dass sich heuer die Mondlandung zum 40. Mal jährt, liegt der Verdacht nahe, jemand könnte mit einem wenig kreativen Film sehr viel Geld machen wollen. Freundlicher gesinnt könnte man aber auch vermuten: Der Titel ist nicht unkreativ, er ist nur schlicht. Und schlicht sollte nicht verwechselt werden mit dumm.

 
Inglourious Basterds

basterds von Michael Steber

Review: Quentin Tarantino richtet seinen Blick auf die Geschichte des zweiten Weltkriegs in Europa und macht dabei das, was sich hierzulande auch heute noch kaum ein Regisseur traut...

 
Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft

coco von Michael Steber

Review: Hier ist der cineastische Traum von der großen Karriere zur Abwechslung einmal französisch: Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft inszeniert den Aufstieg der gleichnamigen französischen Modeschöpferin vom Waisenkind zur ersten Ikone der Haute Couture. Mit Audrey Tautou scheint Regisseurin Anne Fontaine dabei eine Hauptdarstellerin gefunden zu haben

 
G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra

fall von Thomas Nickel

Review: Thomas hat sich G.I. Joe angesehen und kam mit vielen Fragen aus dem Kino. Fragen wie "Hä?!". Oder wie "Wie war das jetzt mit...?". Und natürlich die wichtige Frage "Was war das jetzt eigentlich?". Und diese Fragen stellt er jetzt gemeinsam mit ein paar anderen in dieser Review. Aber rechnet hier bloß nicht mit irgendwelchen Antworten...

 
The Fall

fall von Konrad Feldschmid

Review: Angefangen hat Tarsem Singh mit Musikvideos – unter anderem für R.E.M. Seinen Durchbruch schaffte er dann mit The Cell, der im Jahr 2000 für einiges Aufsehen sorgte. Trotzdem dauerte es eine Weile, bis auch sein zweiter Langfilm nach Deutschland gelangte. Ob das an der Qualität von The Fall liegt, erfahrt ihr in dieser Kritik.
 
Doomsday – Tag der Rache

doomsday von Konrad Feldschmid

Review: Neil Marshalls angenehm trashige Science-Fiction-Action-Thriller Doomsday wird häufig vorgeworfen, er würde stark von anderen Filmen kopieren, wäre wenig innovativ und böte nur eine schon hundert Mal gesehene Geschichte. Das stimmt auch – nichtsdestotrotz ist Doomsday eigen. Wie kommt's?

 
So finster die Nacht

finster von Alexander Lachwitz

Review: Zeit für einen richtig guten Blutsaugerstreifen. Aber bevor ihr euch reinstürzt: So finster die Nacht ist so wenig ein Vampirfilm wie die Buchvorlage ein typischer Vampirroman ist. Wer das Buch kennt, kann in etwa erahnen was ihn erwartet, aber auch für Kenner der Quelltextes gilt: Erst mal in Ruhe einen Schritt zurücktreten, hinsetzen, und dann von Tomas Alfredsons Film entführen lassen.

 
Blood & Chocolate

blood von Alexander Lachwitz

Review: Vampir- und Werwolffilmen hängt heutzutage generell ein sehr trashiger Beigeschmack an, schon wenn man nur an das Genre denkt. Nicht zuletzt die Blade-Reihe als auch Underworld tragen daran eine nicht geringe Mitschuld, auch wenn man gestehen muss dass beide Reihen durchaus zu unterhalten wissen. Und dann erblickt mein suchendes Auge bei den Schnäppchenangeboten die Schlagwörter „Underworld“ und „Katja von Garnier“ auf dem zugegeben recht billigem Cover einer DVD. Nanu? Geht es Frau von Garnier schon so schlecht dass sie sich für derartiges hergeben musste? Und Katja Rieman auch noch? Ein klarer Fall für Inspektor Gorilla.

 
Limits of Control

limits von Konrad Feldschmid

Review: Limits of Control ist langatmig. Das mag wenig überraschen, ging es doch in Jim-Jarmusch-Filmen noch nie besonders hektisch zu; diesmal allerdings schaltet der Independent-Regisseur noch ein paar Gänge zurück, nimmt so viel Tempo heraus, dass man befürchtet, der Streifen könnte jeden Moment stocken und nicht mehr weiter laufen. Und trotzdem: Limits of Control ist einfach großartig.

 
Dragonball Evolution

dbe von Michael Steber

Review: Dragonball Evolution, die von Animefans landein, landaus gefürchtete Realverfilmung von Akira Toriyamas Kultmanga Dragonball startete am 11. Juni mehr order weniger unter Ausschluss der Öffentlichkeit in den Kinos - der Verdacht liegt Nahe, das Produktionsstudio will den Streifen von vornerein begraben. Michael hat sich davon nicht abschrecken lassen und ist weit gereist, um sich den Film dennoch anzusehen. 

 
Diary of the Dead

diary von Konrad Feldschmid

Review: Diary of the Dead heißt also der neue Zombie-Film von George A. Romero. Was der Großmeister des Horror-Genres diesmal abliefert, hat allerdings viele Schwächen; es ließe sich dem Film so manches vorwerfen, man könnte ihn sogar ohne große Schwierigkeiten verreißen. Am Ende würde man sich aber unwohl fühlen dabei – und das nicht, weil man Romero um jeden Preis schonen will; sondern weil man Diary of the Dead trotz aller Mängel schätzt.

 
Broken Flowers

bf von Konrad Feldschmid

Review: Spätestens seit Lost in Translation ist bekannt: Bill Murray kann nicht nur als Geisterjäger überzeugen, sondern meistert auch ernsthaftere Rollen äußerst ansprechend. In Broken Flowers trifft sein Talent als Schauspieler nun auf Jim Jarmusch Können als Regisseur – mal sehen, ob diese Zusammenarbeit fruchtet.
 
Titan A.E.

titan von Alexander Lachwitz

Review: Filme die man als Jugendlicher heiß und innig geliebt hat haben die Eigenart im Laufe der Jahre an Glanz zu verlieren. Im Bestfall bleibt es bei anheimelnder Jugendnostalgie, im gegenteiligen Fall hat man gar ein Machwerk von Film für dessen Bewunderung man sich abgrundtief schämt.
Titan A.E. ist so ein Film, der glücklicherweise aber nur wenig von seinem Glanz verlor. Damals als absoluter Blockbuster empfunden, der mit den immer faderen Disney-Produktionen mal so richtig den Boden aufwischt, blättert die Farbe nach und nach ab. Nach fast zehn Jahren wird’s mal Zeit für eine etwas nüchternere Betrachtung.

 
The Good, the Bad, the Weird

weird von Konrad Feldschmid

Review: Die Frage, ob The Good, the Bad, the Weird an Sergio Leones Original heran reicht, ist einfach zu beantworten: nein. Zwei glorreiche Halunken (engl.: The Good, the Bad and the Ugly) ist vielleicht der beste Western überhaupt; Konkurrenz machen ihm nur die anderen Leone Filme. Es geht also um eine andere Frage: Ist The Good, the Bad, the Weird ein Totalausfall oder steckt in Kim Ji-woons neuem Film Potential?
 
Eden Log

log von Konrad Feldschmid

Review: Schon früh ist es mir bei meinen Streifzügen durch die Videothek aufgefallen: das düstere Cover von Eden Log mit dem metallisch-blauen Wurzelgeflecht. Immer hieltich kurz inne, überlegte und dachte mir dann doch: Ach nö; ein Science-Fiction Film aus Frankreich, von dem ich noch nie zuvor gehört habe - der kann wohl kaum so gut gemacht sein, wie das hübsche Bild mir vorgaukeln will.

 
The Wrestler

wrestler von Michael Steber

Review: Jeder alternde Boxer trägt noch einen großen Kampf in sich. Was auf der Leinwand und in Ausnahmefällen vielleicht auch im wirklichen Ring gilt, wurde für Mickey Rourke zum vielleicht gewollten, sicherlich aber schmerzhaften Karrieredämpfer, als er sich Anfang der Neunziger aus dem Trubel Hollywoods zurückzog. Nun kehrt Rourke mit einem Film zurück, der frappierende Ähnlichkeit mit seinem wirklichen Leben aufweist und gerade deshalb Merkmale einer persönlichen Katharsis zeigt.
 
The Spirit

spirit von Jochen Ecke

Review: Frank Miller hat einen Film namens The Spirit gemacht, der mit Will Eisners legendären Comics praktisch nichts zu tun hat. Vielmehr scheint diese erste eigenständige Regiearbeit der Comic-Legende wonnevoll die These zu bestätigen, dass der Mann wahnsinnig geworden ist. Wir begeben uns nur allzu gerne mit ihm in die Anstalt.

 
Der Love Guru

guru von Thomas Nickel

Review: Keiner mochte Der Love Guru, den neuen Film von Wayne´s World und Austin Powers-Star Mike Myers. Jetzt haben wir uns den Streifen um einen keuschen Guru, einen frustrierten Eishockey-Spieler, einen jähzornigen Mini-Trainer und kopulierende Elefanten angesehen.

 
HD World

hd von Thomas Nickel

Vorstellung des PDF-Magazins wo wir die Leute von kennen: Kostenlose PDF-Magazine sind in – das ein oder andere haben wir euch ja hier bereits näher gebracht. Aber drehten die sich bisher primär um Videospiele, ist das Thema bei HD World Film – genauer gesagt Film in lecker HD.

 
Eleni - Die Erde Weint

eleni von Lukas Wilde

Review: Kamerafahrten in die Unendlichkeit, Regen und schweigende Flüsse: Die Filme des griechischen Urgesteins Theo Angelopoulos gehen an die Substanz. Wir haben uns mit Eleni - die Erde weint in eine Mutprobe aus atemberaubender Ästhetik und fast schmerzhafter Langsamkeit begeben und das schon 2004 vollendete Mammut-Epos durch seine Deutschland-Premiere begleitet.

 
Der Engel mit den blutigen Flügeln

Hymn!von Jochen Ecke

DVD-Review: Battle Hymn wird gerne zu Douglas Sirks geringeren Filmen gezählt - zu simpel, zu patriotisch, zu geschichtsklitternd, wird dann geurteilt. Wir haben etwas tiefer gegraben als diese Oberflächenwerte und erzählen euch mehr über die Koch Media-Neuerscheinung.

 
Abgedreht

abgedreht von Anna-Selina Sander

DVD-Review: Einer der schönsten Filme des Jahres 2008 entstammt der Phantasie des französischen Regisseurs Michel Gondry, der sich mit Musikvideos und Filmen so weit vorgearbeitet hat, dass man weltweit gespannt neue Arbeiten erwartet. Be kind rewind bzw. Abgedreht erzählt eine herzerwärmende Geschichte, in der einmal mehr der Idealismus des einzelnen mit gewaltigen Hindernissen zu kämpfen hat...

 
Intimate Enemies

Intimate Enemies Smallvon Jochen Ecke

DVD-Review: Florent Siri hat es nach seinem achtbaren Hostage mit Bruce Willis nicht lange in Hollywood gehalten. Im Heimatland Frankreich hat er mit Intimate Enemies einen Film über den Algerienkrieg gedreht. Herausgekommen ist eine beeindruckend-abgründige Studie in filmischer Subjektivität.

 
Star Wars: The Clone Wars

Clonewars von Thomas Nickel

Review: Dieses Wochenende ist es soweit: Star Wars: The Clone Wars läuft auch im deutschen Fernsehen an. Grund genug für uns, noch einmal einen gründlichen Blick auf den diesem Sommer im Kino gezeigten Pilotfilm zur Serie zu werfen. 

 
Ploy

Hoypoloy von Jochen Ecke

DVD-Review: Der thailändische Regisseur Pen-ek Ratanaruang gehört spätestens seit seinem wunderbaren Last Life in the Universe zu den vielversprechendsten Newcomern des Independent-Films. Wir haben uns sein neuestes Werk mit dem Titel Ploy angesehen.

 
Hellboy II - Die Goldene Armee

Sosovon Jochen Ecke

Kino-Review/Essay: Guillermo del Toro hat nach dem viel gelobten Pans Labyrinth wieder einen großen, teuren Blockbuster gemacht. Mit enormem Selbstvertrauen und großer Intensität setzt er im zweiten Hellboy die Beschäftigung mit seinen großen Themen fort - auch hier ist das zentrale Thema der Widerstreit zwischen Imagination und Verstand. Wir haben uns ein paar Gedanken zum Film gemacht und ordnen ihn in del Toros Gesamtwerk ein.

 
Batman: Gotham Knight

gothamknight von Anna-Selina Sander

Review: Ein Batman-Anime, oder wat is dat nu wieder? Ein wenig im Schatten von The Dark Knight mäanderte diesen Sommer die Direct-to-DVD-Kurzfilmsammlung Gotham Knight herum, ein Episodenfilm, der in der Zeit zwischen Batman Begins und The Dark Knight spielen soll und die Entwicklung des Dunklen Ritters ein wenig nachvollziehbar werden lassen soll. Mit Erfolg?

 
1968 - Tunnel Rats

tunnelrats von Jochen Ecke

Kino-Review: Uwe Boll hat in Südafrika einen Film über den Vietnam-Krieg gedreht. Besser gesagt: Er hat einen kleinen, fiesen, dreckigen Horrorfilm gedreht, der zufällig 1968 in Vietnam spielt. Und Teufel auch: Tunnel Rats ist gar nicht mal übel.

 
Die Kunst des negativen Denkens

denken von Darina Goldin

Review: Mit 31 alles klar: Karriere, hübsche Ehefrau, Häuschen im Grünen. Dann zack, bumm, Verkehrsunfall und von jetzt an ein Leben im Rollstuhl. Wen wundert's, dass Geirr nicht gerade ein Optimist ist? Heutle lernen wir die Kunst, alles negativ zu sehen.

 
2:37 - Two Thirty Seven

Cover small von Darina Goldin

DVD-Review: Die Leiden des jungen Werther, The Rules of Attraction, Elephant, The Virgin Suicides, ja sogar der neueste Dylan Dog - die Liste von Werken, die sich damit beschäftigen, warum ein junger Mensch plötzlich durchdreht, ist endlos lang. 2:37 reiht sich da nahtlos ein - und fällt doch irgendwie durchs Raster. 

 
Glue

Uhuvon Darina Goldin

DVD-Review: Edition Salzgeber ist vor allem für ihre hervorragende Auswahl im Bereich schwul-lesbischer Autorenfilm bekannt. Dabei veröffentlichen sie immer wieder auch ambitionierte Regiedebüts, die erstmal nichts mit (Homo-)Sexualität zu tun haben. Diese haben dann gleich doppelt mit Vorurteilen zu kämpfen. Glue ist zum Beispiel so sehenswert, dass fast gar kein Kino in Deutschland ihn zeigen wollte. Aber warum?

 
Die Mumie 1-3

mumie 3 von Anna-Selina Sander

Review: Es ist wieder Mumienzeit in den deutschen Kinos! Fast zehn Jahre nach Stephen Sommers erstem Streifen Die Mumie kehrt Brendan Fraser als Rick O'Conell, dem Untotenjäger wider Willen, wieder auf die Leinwand zurück. Passend zu den soeben wieder beendeten Olympischen Spielen in Peking spielt Die Mumie 3: Das Grabmal des Drachenkaisers im alten China, fern des liebgewonnenen Ägyptens. Kann Teil 3 an die ersten beiden anknüpfen bzw. kann ein neuer Regisseur und Drehbuchautor eine Peinlichkeit wie Die Mumie kehrt zurück ausmerzen?
Zeit, mal wieder die alte Filmkiste auszugraben und einen untoten Filmabend zu veranstalten. Mit viel Alkohol lässt sich dann vielleicht auch Teil 2 wieder ertragen. Aber von mir habt ihr das nicht.

 
Evangelion: 1.0 You Are [Not] Alone

Das neue Testament von Darina Goldin

Kino-Review: Eine Neuverfilmung nennt man üblicherweise ein Remake. Einen Neuzusammenschnitt nennt Regisseur Hideaki Anno einen Rebuild. Haben wir Rebuild of Evangelion wirklich gebraucht? Darina geht dem Phänomen auf den Grund.

 
The Dark Knight

tdk von Anna-Selina Sander

Review: Nach der bis auf den letzten Platz besetzten Pressevorführung musste ich The Dark Knight lange verarbeiten, um zu einer vertretbaren Meinung zu kommen. Christopher Nolan revolutionierte schon mit Batman Begins die Welt des Dunklen Ritters, mit dem Nachfolger treibt er das auf die Spitze. Herausgekommen ist ein Film wie eine Abrissbirne, der dem Zuschauer keine ruhige Minute lässt.

 
Mamma Mia! - Der Film

mamma von Darina Goldin

Review: ABBA war damals, in den Siebzigern, eine jener Bands, die keiner mochte und trotzdem jeder gehört hat - und die heute noch immer mehrere Tausend Alben am Tag verkauft. Da ist es wenig verwunderlich, dass das ABBA-Musical Mamma Mia! weiltweit so enormen Erfolg hatte. Und nach heutigen Marktgesetzen war die Verfilmung nur noch eine Frage der Zeit.

 
Dante 01

Dante Clara!von Jochen Ecke

DVD-Review: Wenn Marc Caro, der ehemalige Regie-Partner von Jean-Pierre Jeunet, nach mehr als zehn Jahren Abstinenz wieder einen Film macht, dann sollte man hellhörig werden. Caros Science Fiction-Kammerspiel Dante 01 kann man als ziemlich verspätete Reaktion auf Jeunets Alien: Resurrection lesen. Aber ist der Nasenstüber für den früheren Weggefährten gelungen?

 
Der Phantastische Film

 La Sorcièrevon Jochen Ecke

DVD-Reviews: E-M-S veröffentlicht seit einigen Monaten in der Reihe "Der Phantastische Film" britische Horror-Werke aus den 1960er und 1970er Jahren. Wir haben uns drei der Genre-Filme für Fortgeschrittene angesehen: Vernon Sewells Quasi-Parodie Die Hexe des Grafen Dracula (1968), Roy Ward Bakers stimmungsvolle Kurzgeschichten-Sammlung Asylum (1972) und Pete Walkers Proto-Slasher The Flesh and Blood Show (1972).

 
Batman Begins

Batman Begins von Anna-Selina Sander

Review: So! Wir sind in der Gegenwart angekommen mit der Retrospektive. Nur noch wenige Wochen trennen Deutschland vom Kinostart von The Dark Knight, der in den USA mit unfassbarem Erfolg gestartet ist und die Presse Amok laufen lässt. Vor The Dark Knight war jedoch Batman Begins, mit dem Christopher Nolan 2005 Batman wieder aus der verschämten Versenkung holte. Er schaltete das Neonlicht ab, schubste Batman wieder in die Schatten zurück und begab sich ganz an den Anfang der Geschichte...

 
Der unglaubliche Hulk

Hulkvon Jochen Ecke

Kino-Review:  Als 2003 Ang Lees The Hulk in die Kinos kam, äußerten sich die Kritiker verhalten, der durchschnittliche Kinogänger löste keine Karte, und die Fanboys kriegten sich nicht mehr ein. Der Film habe viel zu wenig mit Stan Lees und Jack Kirbys Comics gemeinsam; das Skript verwirrte angeblich nur mit seiner komplexen Vater-Sohn-Geschichte; und vor allem: das grüne Monster kam vornehmlich erst viel zu spät und dann natürlich auch viel zu wenig vor in dem opernhaften Drama. Die mittlerweile gegründeten Marvel Studios haben sich für das inoffizielle Sequel Der unglaubliche Hulk all diese Kritikpunkte von Nerdistan schwer zu Herzen genommen. Leider.

 
Walk the Line

walktheline von Anna-Selina Sander

Review:  Zwei Jahre nach dem Tod von Johnny Cash fiel Walk The Line, seine Filmbiographie von James Mangold, in die Kinos ein. Es wurde mit Oscar-Nominierungen und -Verleihungen sowie Golden Globes geworfen und man überschüttete alle Beteiligten mit Lob. Verdient? Ja, eigentlich schon.

 
Koch Media Western Collection

logo von Jochen Ecke

DVD-Review: Durch den Silberscheiben-Boom werden in einem Maße die Archive der Verleiher geöffnet, wie es nie zuvor der Fall war. Das bietet uns bei vielen Genres die Möglichkeit zur Neubewertung - gerade auch im Fall des Italowesterns. Wir haben uns drei Filme aus der "Koch Media Western Collection" herausgegriffen, die charakteristisch für den „anderen Italo-Western“ stehen sollen: Mario Bavas Der Ritt nach Alamo, Demofilo Fidanis Für einen Sarg voller Dollars und Damiano Damianis Töte Amigo.

 
Happy-Go-Lucky

hgl von Jochen Ecke

Kino-Review:  Poppy, 30, Grundschullehrerin, hört nicht auf zu quasseln, zu lachen, dem Leben ohne jedes Vorurteil zu begegnen. Die Protagonistin von Mike Leighs Happy-Go-Lucky wird dabei in ihrem grenzenlosen Optimismus als Kontrastmittel eingesetzt. Immer wieder trifft sie auf (hauptsächlich männliche) Andersdenkende, die sich an ihrer penetranten Zuversicht abarbeiten dürfen. Wie gut Leighs Filmkonzept aufgeht, erfahrt ihr in unserer Review des kürzlich angelaufenen Films.

 
All about Lily Chou-Chou
Lily Chou-Chouvon Knut Brockmann

Review: Shunji Iwais vielleicht bester Film ist auch sein schwierigster. Immer involvierend, aber auch immer deprimierend erzählt er von den Problemen der Jugend in Japan in selten gesehener Direktheit und Radikalität. Lest hier mehr zu diesem Meisterwerk des neuen japanischen Indie-Kinos...

 
Batman & Robin

Batman & Robin von Anna-Selina Sander

Review:  Chris O'Donnell erklärte in einem Interview über Batman & Robin, er habe sich gefühlt wie in einem Spielzeug-Werbespot. Aber warum sind die meisten Spielzeug-Spots dann dramatisch hochwertiger und unterhaltsamer als Joel Schumachers persönlicher Multimillionen Dollar-Fetischfirm?

 
Jesus Christus Erlöser

Jesus Christus Erlöser von Darina Goldin

Review: "Wäret ihr doch heiß oder wenigstens kalt, aber ihr seid nur lauwarm, und ich spucke euch aus!" - so konnte nur einer mit seinem Publikum reden, nämlich Klaus Kinski. Viele Jahre nach seinem Tod kann man seinen Vortrag Jesus Christus Erlöser im Kino miterleben. Aber wer sich jetzt darauf freut, die schönsten Ausbrüche des berühmten Cholerikers auf der großen Leinwand zu bewundern, der schaut sich verdutzt um und erkennt, dass Kinski weit mehr konnte als ausrasten und schreien.

 
Waterboys

Waterboys von Knut Brockmann

Review: Um der Verwirrung gleich vorzubeugen: Dies ist nicht der fast gleichnamige Adam Sandler-Streifen und er hat auch thematisch nichts mit diesem zu tun. Waterboys ist eine sehr charmante Jugendkomödie aus Japan um den allseits beliebten Sport des Synchronschwimmens.

 
Indiana Jones und das Königreich...

Indy

...des Kristallschädels

von Jochen Ecke

Review: Wenn sich ein liebgewonnener alter Bekannter wie Indiana Jones nach 18 Jahren auf dem Friedhof aus seinem Blockbuster-Grab erhebt und behauptet, die Gerüchte über seinen Tod seien stark übertrieben - sollte man ihm dann Vertrauen schenken? Begegnet uns mit Harrison Ford im Rentenalter in Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels ein untoter, unangenehm müffelnder Indy oder vielleicht doch ein überaus vitaler Mann mit Hut? Jochen denkt einen Tag nach der Pressevorführung laut für uns nach.

 
Batman Forever

Batman Forever von Anna-Selina Sander

Review:  Mitte der neunziger Jahre brach für die Filmfigur Batman eine neue Zeit an. Tim Burton gab den Regiestuhl an Joel Schumacher ab, und obwohl er noch als Produzent zum Filmteam gehörte, machte sich der Wandel in Batman Forever wie ein Paukenschlag bemerkbar. Der Bats der 90er ist bunt, grell und lebhaft. Aber ist er auch besser?

 
30 Days of Night

30 Days of Night von Matin Wasiri

Review: 30 Tage ohne Sonne. Wem könnte das gefallen? Vampiren wahrscheinlich…
Ach, da sind sie ja auch schon! Man denkt ja sich nichts Böses beim Vorschlag eines Freundes, sich doch einen neuen Vampirfilm namens 30 Days of Night anzuschauen und dann das: Seit langem habe ich keinen dermaßen spannenden Horrorfilm mehr gesehen.

 
Batmans Rückkehr

Batman Returns von Anna-Selina Sander

Review:   Drei Jahre nach Batman wartete Tim Burton mit der Fortsetzung auf. Nach dem Joker muss der Dunkle Ritter sich diesmal mit der wie er selbst zwiegespaltenen Selina Kyle/Catwoman und dem Pinguin herumschlagen, die sich gegen ihn verbünden. Es wird noch finsterer als im ersten Teil, als der Joker wenigstens noch einen Farbfleck darstellte...

 
Batman (1989)

Batman von Anna-Selina Sander

Review:  Warten auf den Fledermausmann: Wir starten die große Batman-Retrospektive anlässlich der noch viel zu langen Wartezeit bis zum Start von The Dark Knight von Christopher Nolan. Chronologisch nicht ganz korrekt starten wir mit einem Review zu Batman von Tim Burton.

 
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