|
von Alexander Lachwitz
Review: James Cameron's Schwergewicht Avatar – Aufbruch nach Pandora stürmt die Kinosäle in dem Versuch alles neu zu definieren, die Technik, die Größe und den Bombast, sprich alles was heute für einen sogenannten Blockbuster. Nebenbei verschafft er der 3D-Technik noch den endgültigen Durchbruch. Aber sind diese Aussagen wirklich zutreffend? Alexander hat sich über den Film und die Möglichkeiten der 3D-Technik so seine Gedanken gemacht. |
|
|
von Alexander Lachwitz
Review: Death Race – der Name ist Programm. Um gleich falsche Erwartungen zu vermeiden: Der Film ist genau so trashig, stupide und brachial wie der Titel, Trailer und Plakate versprechen. Ein beinharter Jason Statham prügelt, fährt und schießt sich 105 Minuten lang über den Bildschirm. Aber ja, der Film macht Spaß, und wie. Er unterhält sogar ausgesprochen gut! |
|
|
von Michael Steber
Review: Geht es um zeitgenössische japanische Regisseure, so fallen einem spontan Namen wie Takeshi Kitano oder Takashi Miike ein, während Nagisa Oshima wohl nur mehr den eingefleischten Cineasten v ein Begriff sein dürfte. Dem möchte nun Polyfilm Video Abhilfe schaffen. Den Anfang der auf zweiundzwanzig Teile ausgelegten Reihe Japanische Meisterregisseure macht Nagisa Oshimas Frühwerk Das Grab der Sonne. |
|
|
von Bettina Herbig
Review: An Mozarts Zauberflöte kann man in vielfältigen Interpretationsweisen herantreten. Kenneth Branagh und Stephen Fry inszenieren sie als große Auseinandersetzung zweier Mächte, in der es um nichts Geringeres als die Zukunft der Menschheit geht. |
|
|
von Michael Steber
Review: Auf dem Asia Filmfest in München war Vengeance, der neue Film des in Gorilla-Kreisen hoch geschätzten Johnny To zu sehen. Michael war dabei und durfte sich selbst davon überzeugen, dass der alternde französische Rockstar Johnny Hallyday irgendwie unheimlich gut ins Hong Kong-Kino passt! |
|
|
von Alexander Lachwitz
Review: Innovativ ist das Schema "Ordnungstyp und Chaostyp treffen aufnander, hassen sich zuerst und lieben sich am Ende dann doch" zwar nicht wirklich, aber wer weiß, vielleicht kann es ja doch unterhalten? Alexander hat das für euch herausgefunden.
|
|
|
von Moritz Scholz
Review: Sönke Wortmanns neuester Streifen Die Päpstin spielt im neunten Jahrhundert nach Christus und handelt von der auf dem Land aufgewachsenen Johanna, die sich, als Junge getarnt, durch die von Männern beherrschte Welt kämpft und es bis zur Ernennung zum Papst schafft. Das ist wahrscheinlich vielen im Vorfeld schon klar gewesen, leider war‘s das aber auch schon mit dem Inhalt des 149 Minuten langen Films... |
|
|
von Konrad Feldschmid
Review: An den US-Kinokassen hat Pandorum enttäuscht, in Deutschland läuft es nicht besser. Sieht man sich nur den Trailer an, könnte man meinen, es ist auch nicht schade drum. Darin deutet nämlich manches darauf hin, dass Pandorum nichts weiter ist als ein Resident-Evil-Verschnitt in der Zukunft. Aber der Schein trügt eben manchmal. |
|
|
von Konrad Feldschmid
Review: Bevor District 9 auf dem Fantasy Film Fest gezeigt wurde, erzählten die Organisatoren, dass es ihnen sehr viel bedeuten würde, diesen Film hier zeigen zu dürfen. Unbedingt wollte man den Streifen haben, viel Zeit und Überzeugungskraft musste aufgebracht werden, bis schließlich – ganz kurz bevor das Programmheft in Druck ging – doch noch die Zusage kam. Umso glücklicher war man nun, District 9 präsentieren zu können. Im Übrigen hatte noch keiner der Organisatoren den Film gesehen. |
|
von Konrad Feldschmid Review: Einfallsreich klingt der Titel Moon nicht gerade. Zieht man in Betracht, dass sich heuer die Mondlandung zum 40. Mal jährt, liegt der Verdacht nahe, jemand könnte mit einem wenig kreativen Film sehr viel Geld machen wollen. Freundlicher gesinnt könnte man aber auch vermuten: Der Titel ist nicht unkreativ, er ist nur schlicht. Und schlicht sollte nicht verwechselt werden mit dumm. |
|
|
von Michael Steber
Review: Quentin Tarantino richtet seinen Blick auf die Geschichte des zweiten Weltkriegs in Europa und macht dabei das, was sich hierzulande auch heute noch kaum ein Regisseur traut... |
|
|
von Michael Steber
Review: Hier ist der cineastische Traum von der großen Karriere zur Abwechslung einmal französisch: Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft inszeniert den Aufstieg der gleichnamigen französischen Modeschöpferin vom Waisenkind zur ersten Ikone der Haute Couture. Mit Audrey Tautou scheint Regisseurin Anne Fontaine dabei eine Hauptdarstellerin gefunden zu haben |
|
|
von Thomas Nickel
Review: Thomas hat sich G.I. Joe angesehen und kam mit vielen Fragen aus dem Kino. Fragen wie "Hä?!". Oder wie "Wie war das jetzt mit...?". Und natürlich die wichtige Frage "Was war das jetzt eigentlich?". Und diese Fragen stellt er jetzt gemeinsam mit ein paar anderen in dieser Review. Aber rechnet hier bloß nicht mit irgendwelchen Antworten... |
|
|
von Konrad Feldschmid Review: Angefangen hat Tarsem Singh mit Musikvideos – unter anderem für R.E.M. Seinen Durchbruch schaffte er dann mit The Cell, der im Jahr 2000 für einiges Aufsehen sorgte. Trotzdem dauerte es eine Weile, bis auch sein zweiter Langfilm nach Deutschland gelangte. Ob das an der Qualität von The Fall liegt, erfahrt ihr in dieser Kritik. |
|
|
von Konrad Feldschmid
Review: Neil Marshalls angenehm trashige Science-Fiction-Action-Thriller Doomsday wird häufig vorgeworfen, er würde stark von anderen Filmen kopieren, wäre wenig innovativ und böte nur eine schon hundert Mal gesehene Geschichte. Das stimmt auch – nichtsdestotrotz ist Doomsday eigen. Wie kommt's? |
|
|
von Alexander Lachwitz
Review: Zeit für einen richtig guten Blutsaugerstreifen. Aber bevor ihr euch reinstürzt: So finster die Nacht ist so wenig ein Vampirfilm wie die Buchvorlage ein typischer Vampirroman ist. Wer das Buch kennt, kann in etwa erahnen was ihn erwartet, aber auch für Kenner der Quelltextes gilt: Erst mal in Ruhe einen Schritt zurücktreten, hinsetzen, und dann von Tomas Alfredsons Film entführen lassen. |
|
|
von Alexander Lachwitz
Review: Vampir- und Werwolffilmen hängt heutzutage generell ein sehr trashiger Beigeschmack an, schon wenn man nur an das Genre denkt. Nicht zuletzt die Blade-Reihe als auch Underworld tragen daran eine nicht geringe Mitschuld, auch wenn man gestehen muss dass beide Reihen durchaus zu unterhalten wissen. Und dann erblickt mein suchendes Auge bei den Schnäppchenangeboten die Schlagwörter „Underworld“ und „Katja von Garnier“ auf dem zugegeben recht billigem Cover einer DVD. Nanu? Geht es Frau von Garnier schon so schlecht dass sie sich für derartiges hergeben musste? Und Katja Rieman auch noch? Ein klarer Fall für Inspektor Gorilla. |
|
|
von Konrad Feldschmid
Review: Limits of Control ist langatmig. Das mag wenig überraschen, ging es doch in Jim-Jarmusch-Filmen noch nie besonders hektisch zu; diesmal allerdings schaltet der Independent-Regisseur noch ein paar Gänge zurück, nimmt so viel Tempo heraus, dass man befürchtet, der Streifen könnte jeden Moment stocken und nicht mehr weiter laufen. Und trotzdem: Limits of Control ist einfach großartig. |
|
|
von Michael Steber
Review: Dragonball Evolution, die von Animefans landein, landaus gefürchtete Realverfilmung von Akira Toriyamas Kultmanga Dragonball startete am 11. Juni mehr order weniger unter Ausschluss der Öffentlichkeit in den Kinos - der Verdacht liegt Nahe, das Produktionsstudio will den Streifen von vornerein begraben. Michael hat sich davon nicht abschrecken lassen und ist weit gereist, um sich den Film dennoch anzusehen. |
|
|
von Konrad Feldschmid
Review: Diary of the Dead heißt also der neue Zombie-Film von George A. Romero. Was der Großmeister des Horror-Genres diesmal abliefert, hat allerdings viele Schwächen; es ließe sich dem Film so manches vorwerfen, man könnte ihn sogar ohne große Schwierigkeiten verreißen. Am Ende würde man sich aber unwohl fühlen dabei – und das nicht, weil man Romero um jeden Preis schonen will; sondern weil man Diary of the Dead trotz aller Mängel schätzt. |
|
|
von Konrad Feldschmid Review: Spätestens seit Lost in Translation ist bekannt: Bill Murray kann nicht nur als Geisterjäger überzeugen, sondern meistert auch ernsthaftere Rollen äußerst ansprechend. In Broken Flowers trifft sein Talent als Schauspieler nun auf Jim Jarmusch Können als Regisseur – mal sehen, ob diese Zusammenarbeit fruchtet. |
|
|
von Alexander Lachwitz
Review: Filme die man als Jugendlicher heiß und innig geliebt hat haben die Eigenart im Laufe der Jahre an Glanz zu verlieren. Im Bestfall bleibt es bei anheimelnder Jugendnostalgie, im gegenteiligen Fall hat man gar ein Machwerk von Film für dessen Bewunderung man sich abgrundtief schämt. Titan A.E. ist so ein Film, der glücklicherweise aber nur wenig von seinem Glanz verlor. Damals als absoluter Blockbuster empfunden, der mit den immer faderen Disney-Produktionen mal so richtig den Boden aufwischt, blättert die Farbe nach und nach ab. Nach fast zehn Jahren wird’s mal Zeit für eine etwas nüchternere Betrachtung. |
|
|
von Konrad Feldschmid Review: Die Frage, ob The Good, the Bad, the Weird an Sergio Leones Original heran reicht, ist einfach zu beantworten: nein. Zwei glorreiche Halunken (engl.: The Good, the Bad and the Ugly) ist vielleicht der beste Western überhaupt; Konkurrenz machen ihm nur die anderen Leone Filme. Es geht also um eine andere Frage: Ist The Good, the Bad, the Weird ein Totalausfall oder steckt in Kim Ji-woons neuem Film Potential? |
|
|
von Konrad Feldschmid
Review: Schon früh ist es mir bei meinen Streifzügen durch die Videothek aufgefallen: das düstere Cover von Eden Log mit dem metallisch-blauen Wurzelgeflecht. Immer hieltich kurz inne, überlegte und dachte mir dann doch: Ach nö; ein Science-Fiction Film aus Frankreich, von dem ich noch nie zuvor gehört habe - der kann wohl kaum so gut gemacht sein, wie das hübsche Bild mir vorgaukeln will. |
|
|
von Michael Steber
Review: Jeder alternde Boxer trägt noch einen großen Kampf in sich. Was auf der Leinwand und in Ausnahmefällen vielleicht auch im wirklichen Ring gilt, wurde für Mickey Rourke zum vielleicht gewollten, sicherlich aber schmerzhaften Karrieredämpfer, als er sich Anfang der Neunziger aus dem Trubel Hollywoods zurückzog. Nun kehrt Rourke mit einem Film zurück, der frappierende Ähnlichkeit mit seinem wirklichen Leben aufweist und gerade deshalb Merkmale einer persönlichen Katharsis zeigt. |
|
|
von Jochen Ecke
Review: Frank Miller hat einen Film namens The Spirit gemacht, der mit Will Eisners legendären Comics praktisch nichts zu tun hat. Vielmehr scheint diese erste eigenständige Regiearbeit der Comic-Legende wonnevoll die These zu bestätigen, dass der Mann wahnsinnig geworden ist. Wir begeben uns nur allzu gerne mit ihm in die Anstalt. |
|
|
von Thomas Nickel
Review: Keiner mochte Der Love Guru, den neuen Film von Wayne´s World und Austin Powers-Star Mike Myers. Jetzt haben wir uns den Streifen um einen keuschen Guru, einen frustrierten Eishockey-Spieler, einen jähzornigen Mini-Trainer und kopulierende Elefanten angesehen. |
|
|
von Thomas Nickel
Vorstellung des PDF-Magazins wo wir die Leute von kennen: Kostenlose PDF-Magazine sind in – das ein oder andere haben wir euch ja hier bereits näher gebracht. Aber drehten die sich bisher primär um Videospiele, ist das Thema bei HD World Film – genauer gesagt Film in lecker HD. |
|
|
von Lukas Wilde
Review: Kamerafahrten in die Unendlichkeit, Regen und schweigende Flüsse: Die Filme des griechischen Urgesteins Theo Angelopoulos gehen an die Substanz. Wir haben uns mit Eleni - die Erde weint in eine Mutprobe aus atemberaubender Ästhetik und fast schmerzhafter Langsamkeit begeben und das schon 2004 vollendete Mammut-Epos durch seine Deutschland-Premiere begleitet. |
|
|
von Jochen Ecke
DVD-Review: Battle Hymn wird gerne zu Douglas Sirks geringeren Filmen gezählt - zu simpel, zu patriotisch, zu geschichtsklitternd, wird dann geurteilt. Wir haben etwas tiefer gegraben als diese Oberflächenwerte und erzählen euch mehr über die Koch Media-Neuerscheinung. |
|
|
von Anna-Selina Sander
DVD-Review: Einer der schönsten Filme des Jahres 2008 entstammt der Phantasie des französischen Regisseurs Michel Gondry, der sich mit Musikvideos und Filmen so weit vorgearbeitet hat, dass man weltweit gespannt neue Arbeiten erwartet. Be kind rewind bzw. Abgedreht erzählt eine herzerwärmende Geschichte, in der einmal mehr der Idealismus des einzelnen mit gewaltigen Hindernissen zu kämpfen hat... |
|
|
von Jochen Ecke
DVD-Review: Florent Siri hat es nach seinem achtbaren Hostage mit Bruce Willis nicht lange in Hollywood gehalten. Im Heimatland Frankreich hat er mit Intimate Enemies einen Film über den Algerienkrieg gedreht. Herausgekommen ist eine beeindruckend-abgründige Studie in filmischer Subjektivität. |
|
|
von Thomas Nickel
Review: Dieses Wochenende ist es soweit: Star Wars: The Clone Wars läuft auch im deutschen Fernsehen an. Grund genug für uns, noch einmal einen gründlichen Blick auf den diesem Sommer im Kino gezeigten Pilotfilm zur Serie zu werfen. |
|
|
von Jochen Ecke
DVD-Review: Der thailändische Regisseur Pen-ek Ratanaruang gehört spätestens seit seinem wunderbaren Last Life in the Universe zu den vielversprechendsten Newcomern des Independent-Films. Wir haben uns sein neuestes Werk mit dem Titel Ploy angesehen. |
|
|
von Jochen Ecke
Kino-Review/Essay: Guillermo del Toro hat nach dem viel gelobten Pans Labyrinth wieder einen großen, teuren Blockbuster gemacht. Mit enormem Selbstvertrauen und großer Intensität setzt er im zweiten Hellboy die Beschäftigung mit seinen großen Themen fort - auch hier ist das zentrale Thema der Widerstreit zwischen Imagination und Verstand. Wir haben uns ein paar Gedanken zum Film gemacht und ordnen ihn in del Toros Gesamtwerk ein. |
|
|
von Anna-Selina Sander
Review: Ein Batman-Anime, oder wat is dat nu wieder? Ein wenig im Schatten von The Dark Knight mäanderte diesen Sommer die Direct-to-DVD-Kurzfilmsammlung Gotham Knight herum, ein Episodenfilm, der in der Zeit zwischen Batman Begins und The Dark Knight spielen soll und die Entwicklung des Dunklen Ritters ein wenig nachvollziehbar werden lassen soll. Mit Erfolg? |
|
|
von Jochen Ecke
Kino-Review: Uwe Boll hat in Südafrika einen Film über den Vietnam-Krieg gedreht. Besser gesagt: Er hat einen kleinen, fiesen, dreckigen Horrorfilm gedreht, der zufällig 1968 in Vietnam spielt. Und Teufel auch: Tunnel Rats ist gar nicht mal übel. |
|
|
von Darina Goldin
Review: Mit 31 alles klar: Karriere, hübsche Ehefrau, Häuschen im Grünen. Dann zack, bumm, Verkehrsunfall und von jetzt an ein Leben im Rollstuhl. Wen wundert's, dass Geirr nicht gerade ein Optimist ist? Heutle lernen wir die Kunst, alles negativ zu sehen. |
|
|
von Darina Goldin
DVD-Review: Die Leiden des jungen Werther, The Rules of Attraction, Elephant, The Virgin Suicides, ja sogar der neueste Dylan Dog - die Liste von Werken, die sich damit beschäftigen, warum ein junger Mensch plötzlich durchdreht, ist endlos lang. 2:37 reiht sich da nahtlos ein - und fällt doch irgendwie durchs Raster. |
|
|
von Darina Goldin
DVD-Review: Edition Salzgeber ist vor allem für ihre hervorragende Auswahl im Bereich schwul-lesbischer Autorenfilm bekannt. Dabei veröffentlichen sie immer wieder auch ambitionierte Regiedebüts, die erstmal nichts mit (Homo-)Sexualität zu tun haben. Diese haben dann gleich doppelt mit Vorurteilen zu kämpfen. Glue ist zum Beispiel so sehenswert, dass fast gar kein Kino in Deutschland ihn zeigen wollte. Aber warum? |
|
|
von Anna-Selina Sander
Review: Es ist wieder Mumienzeit in den deutschen Kinos! Fast zehn Jahre nach Stephen Sommers erstem Streifen Die Mumie kehrt Brendan Fraser als Rick O'Conell, dem Untotenjäger wider Willen, wieder auf die Leinwand zurück. Passend zu den soeben wieder beendeten Olympischen Spielen in Peking spielt Die Mumie 3: Das Grabmal des Drachenkaisers im alten China, fern des liebgewonnenen Ägyptens. Kann Teil 3 an die ersten beiden anknüpfen bzw. kann ein neuer Regisseur und Drehbuchautor eine Peinlichkeit wie Die Mumie kehrt zurück ausmerzen? Zeit, mal wieder die alte Filmkiste auszugraben und einen untoten Filmabend zu veranstalten. Mit viel Alkohol lässt sich dann vielleicht auch Teil 2 wieder ertragen. Aber von mir habt ihr das nicht. |
|
|
von Darina Goldin
Kino-Review: Eine Neuverfilmung nennt man üblicherweise ein Remake. Einen Neuzusammenschnitt nennt Regisseur Hideaki Anno einen Rebuild. Haben wir Rebuild of Evangelion wirklich gebraucht? Darina geht dem Phänomen auf den Grund. |
|
|
von Anna-Selina Sander
Review: Nach der bis auf den letzten Platz besetzten Pressevorführung musste ich The Dark Knight lange verarbeiten, um zu einer vertretbaren Meinung zu kommen. Christopher Nolan revolutionierte schon mit Batman Begins die Welt des Dunklen Ritters, mit dem Nachfolger treibt er das auf die Spitze. Herausgekommen ist ein Film wie eine Abrissbirne, der dem Zuschauer keine ruhige Minute lässt. |
|
|
von Darina Goldin
Review: ABBA war damals, in den Siebzigern, eine jener Bands, die keiner mochte und trotzdem jeder gehört hat - und die heute noch immer mehrere Tausend Alben am Tag verkauft. Da ist es wenig verwunderlich, dass das ABBA-Musical Mamma Mia! weiltweit so enormen Erfolg hatte. Und nach heutigen Marktgesetzen war die Verfilmung nur noch eine Frage der Zeit. |
|
|
von Jochen Ecke
DVD-Review: Wenn Marc Caro, der ehemalige Regie-Partner von Jean-Pierre Jeunet, nach mehr als zehn Jahren Abstinenz wieder einen Film macht, dann sollte man hellhörig werden. Caros Science Fiction-Kammerspiel Dante 01 kann man als ziemlich verspätete Reaktion auf Jeunets Alien: Resurrection lesen. Aber ist der Nasenstüber für den früheren Weggefährten gelungen? |
|
|
von Jochen Ecke
DVD-Reviews: E-M-S veröffentlicht seit einigen Monaten in der Reihe "Der Phantastische Film" britische Horror-Werke aus den 1960er und 1970er Jahren. Wir haben uns drei der Genre-Filme für Fortgeschrittene angesehen: Vernon Sewells Quasi-Parodie Die Hexe des Grafen Dracula (1968), Roy Ward Bakers stimmungsvolle Kurzgeschichten-Sammlung Asylum (1972) und Pete Walkers Proto-Slasher The Flesh and Blood Show (1972). |
|
|
von Anna-Selina Sander
Review: So! Wir sind in der Gegenwart angekommen mit der Retrospektive. Nur noch wenige Wochen trennen Deutschland vom Kinostart von The Dark Knight, der in den USA mit unfassbarem Erfolg gestartet ist und die Presse Amok laufen lässt. Vor The Dark Knight war jedoch Batman Begins, mit dem Christopher Nolan 2005 Batman wieder aus der verschämten Versenkung holte. Er schaltete das Neonlicht ab, schubste Batman wieder in die Schatten zurück und begab sich ganz an den Anfang der Geschichte... |
|
|
von Jochen Ecke
Kino-Review: Als 2003 Ang Lees The Hulk in die Kinos kam, äußerten sich die Kritiker verhalten, der durchschnittliche Kinogänger löste keine Karte, und die Fanboys kriegten sich nicht mehr ein. Der Film habe viel zu wenig mit Stan Lees und Jack Kirbys Comics gemeinsam; das Skript verwirrte angeblich nur mit seiner komplexen Vater-Sohn-Geschichte; und vor allem: das grüne Monster kam vornehmlich erst viel zu spät und dann natürlich auch viel zu wenig vor in dem opernhaften Drama. Die mittlerweile gegründeten Marvel Studios haben sich für das inoffizielle Sequel Der unglaubliche Hulk all diese Kritikpunkte von Nerdistan schwer zu Herzen genommen. Leider. |
|
|
von Anna-Selina Sander
Review: Zwei Jahre nach dem Tod von Johnny Cash fiel Walk The Line, seine Filmbiographie von James Mangold, in die Kinos ein. Es wurde mit Oscar-Nominierungen und -Verleihungen sowie Golden Globes geworfen und man überschüttete alle Beteiligten mit Lob. Verdient? Ja, eigentlich schon. |
|
|
von Jochen Ecke
DVD-Review: Durch den Silberscheiben-Boom werden in einem Maße die Archive der Verleiher geöffnet, wie es nie zuvor der Fall war. Das bietet uns bei vielen Genres die Möglichkeit zur Neubewertung - gerade auch im Fall des Italowesterns. Wir haben uns drei Filme aus der "Koch Media Western Collection" herausgegriffen, die charakteristisch für den „anderen Italo-Western“ stehen sollen: Mario Bavas Der Ritt nach Alamo, Demofilo Fidanis Für einen Sarg voller Dollars und Damiano Damianis Töte Amigo. |
|
|
von Jochen Ecke
Kino-Review: Poppy, 30, Grundschullehrerin, hört nicht auf zu quasseln, zu lachen, dem Leben ohne jedes Vorurteil zu begegnen. Die Protagonistin von Mike Leighs Happy-Go-Lucky wird dabei in ihrem grenzenlosen Optimismus als Kontrastmittel eingesetzt. Immer wieder trifft sie auf (hauptsächlich männliche) Andersdenkende, die sich an ihrer penetranten Zuversicht abarbeiten dürfen. Wie gut Leighs Filmkonzept aufgeht, erfahrt ihr in unserer Review des kürzlich angelaufenen Films.
|
|
von Knut Brockmann
Review: Shunji Iwais vielleicht bester Film ist auch sein schwierigster. Immer involvierend, aber auch immer deprimierend erzählt er von den Problemen der Jugend in Japan in selten gesehener Direktheit und Radikalität. Lest hier mehr zu diesem Meisterwerk des neuen japanischen Indie-Kinos... |
|
|
von Anna-Selina Sander
Review: Chris O'Donnell erklärte in einem Interview über Batman & Robin, er habe sich gefühlt wie in einem Spielzeug-Werbespot. Aber warum sind die meisten Spielzeug-Spots dann dramatisch hochwertiger und unterhaltsamer als Joel Schumachers persönlicher Multimillionen Dollar-Fetischfirm? |
|
|
von Darina Goldin
Review: "Wäret ihr doch heiß oder wenigstens kalt, aber ihr seid nur lauwarm, und ich spucke euch aus!" - so konnte nur einer mit seinem Publikum reden, nämlich Klaus Kinski. Viele Jahre nach seinem Tod kann man seinen Vortrag Jesus Christus Erlöser im Kino miterleben. Aber wer sich jetzt darauf freut, die schönsten Ausbrüche des berühmten Cholerikers auf der großen Leinwand zu bewundern, der schaut sich verdutzt um und erkennt, dass Kinski weit mehr konnte als ausrasten und schreien. |
|
|
von Knut Brockmann
Review: Um der Verwirrung gleich vorzubeugen: Dies ist nicht der fast gleichnamige Adam Sandler-Streifen und er hat auch thematisch nichts mit diesem zu tun. Waterboys ist eine sehr charmante Jugendkomödie aus Japan um den allseits beliebten Sport des Synchronschwimmens. |
|
|
...des Kristallschädels von Jochen Ecke
Review: Wenn sich ein liebgewonnener alter Bekannter wie Indiana Jones nach 18 Jahren auf dem Friedhof aus seinem Blockbuster-Grab erhebt und behauptet, die Gerüchte über seinen Tod seien stark übertrieben - sollte man ihm dann Vertrauen schenken? Begegnet uns mit Harrison Ford im Rentenalter in Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels ein untoter, unangenehm müffelnder Indy oder vielleicht doch ein überaus vitaler Mann mit Hut? Jochen denkt einen Tag nach der Pressevorführung laut für uns nach. |
|
|
von Anna-Selina Sander
Review: Mitte der neunziger Jahre brach für die Filmfigur Batman eine neue Zeit an. Tim Burton gab den Regiestuhl an Joel Schumacher ab, und obwohl er noch als Produzent zum Filmteam gehörte, machte sich der Wandel in Batman Forever wie ein Paukenschlag bemerkbar. Der Bats der 90er ist bunt, grell und lebhaft. Aber ist er auch besser? |
|
|
von Matin Wasiri
Review: 30 Tage ohne Sonne. Wem könnte das gefallen? Vampiren wahrscheinlich… Ach, da sind sie ja auch schon! Man denkt ja sich nichts Böses beim Vorschlag eines Freundes, sich doch einen neuen Vampirfilm namens 30 Days of Night anzuschauen und dann das: Seit langem habe ich keinen dermaßen spannenden Horrorfilm mehr gesehen. |
|
|
von Anna-Selina Sander
Review: Drei Jahre nach Batman wartete Tim Burton mit der Fortsetzung auf. Nach dem Joker muss der Dunkle Ritter sich diesmal mit der wie er selbst zwiegespaltenen Selina Kyle/Catwoman und dem Pinguin herumschlagen, die sich gegen ihn verbünden. Es wird noch finsterer als im ersten Teil, als der Joker wenigstens noch einen Farbfleck darstellte... |
|
|
von Anna-Selina Sander
Review: Warten auf den Fledermausmann: Wir starten die große Batman-Retrospektive anlässlich der noch viel zu langen Wartezeit bis zum Start von The Dark Knight von Christopher Nolan. Chronologisch nicht ganz korrekt starten wir mit einem Review zu Batman von Tim Burton. |
|