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Gorilla des Monats

bernie 
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Das Gorilla-Manifest

1. Wir sind subjektiv.

2. Wir wissen, dass jede Woche eine geschätze Zilliarde Neuerscheinungen an Filmen, Büchern, Comics, Spielen, CDs und sonstwas erscheint. Ist uns aber egal. Wir schreiben über das, was wir interessant finden, egal ob es topaktuell oder 70 Jahre alt ist.
kuriorilla
3. Wir wollen lieber auf das Unbekannte, Neue, Kleine hinweisen, das vielleicht unter dem Radar fliegt. Meinungen zum neuesten Blockbuster gibt es deshalb bei uns meistens nur in Ausnahmefällen.

4. Es gibt kein Wertungssystem. Wer ein Qualitätsurteil will, soll den Text lesen - wir haben keine Lust, Kulturgegenstände auf abstrakte Zahlen oder merkwürdige Sterne zu reduzieren.

5. Das Web könnte ein Ort sein, an dem alles, was an den Rand gedrängt wird, plötzlich im Zentrum steht. Als Ausgleich für die Randnotiz in den klassischen Medien gibt es bei uns lange Texte und Essays. Wir glauben, das Internet könnte auch ein Ort des längeren Blicks werden, ohne dass man gleich nach dem nächsten Hyperlink giert.

5. Die Geschichte der Populärkultur beginnt vor dem Jahr 2000.
 
Das DVD-Manifest
 
1. Der Film zählt. Alles andere ist sekundär.

2. Die meisten DVD-Extras sind langweiliger Klumpatsch und arten meist in furchtbare Nabelschau aus, egal wie lang sie sind. Uns sind außerdem nur ungefähr 5 ½ interessante Audiokommentare bekannt. Sollte noch ein weiterer dazukommen, werden wir das im Text erwähnen. Wir erlauben uns, den anderen Extra-Tand zu belächeln.

3. Die Bild- und Tonqualität ist nur für den wirklich relevant, der einen Film mit einem billig glitzernden, lärmenden Jahrmarktsaufenthalt inklusive der obligatorischen Achterbahnfahrt verwechselt. Sollte die digitale Reproduktion von Bild und Ton besonders gut oder unerträglich schlecht ausfallen, findet sie Erwähnung. Haben genannte audiovisuelle Qualitäten keinen Einfluss auf das Vergnügen am Film, dann interessieren sie uns nicht. Eine dubiose Bewertung von Kulturgegenständen nach grundsätzlich zweifelhaften Kriterien wie „Flackern“, „Bildschärfe“, „Helligkeitsschwankungen“ oder „Artefakten“, oft basierend auf gefährlichem Halbwissen, halten wir für verwerflich. Deswegen lautet unser Schlachtruf: Dieser materialistische Unfug muss aufhören.

4. Die Filmgeschichte beginnt vor dem Jahr 2000.

5. Siehe Punkt 1.

 

 
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