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Gorilla des Monats

bernie 
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Virtual Console Vol. 94

Zeit für die zweiwöchentliche Virtual Console-Enttäuschung! Und auch dieses Mal haben wir prophezeit, dass sich Nintendo hüten wird, die Spieler auf einmal mit etwas wirklich gutem zu überraschen. Und wir haben recht behalten. Während die amerikanischen Spieler sich am Montag über Ogre Battle freuen konnten gibt es für die hungernden Fans in Europa... Wonder Boy III: Monster Lair und Clu Clu Land. Beschwerdemail bitte direkt an Nintendo.

Wonder Boy III: Monster Lair

lair

System: Mega Drive
Japan (1990)

Entwickler: Sega
Preis: 800 Wii-Punkte (entspricht 8,-€)

Wonder Boy III: Monster Lair ist nicht nur ein schlechtes Spiel, es steht auch stellvertretend für entweder die Planlosigkeit, oder die reine Dreistigkeit, die mittlerweile hinter dem ganzen Virtual Console Service zu stecken scheint. Denn Monster Lair ist bereits seit einigen Monaten bereits für die Virtual Console erhältlich - als grafisch und akustisch überlegene PC-Engine CD-Version. Und bereits von der haben wir damals abgeraten. Mit den ziemlich guten Adventure-Episoden der Serie hat dieses grafisch langweilige, spielerisch stumpfe Actionspiel nicht viel zu tun. Im Zweispielermodus mag das simple Hüpf-Geballer mit Shooter-Einlagen für ein paar Minuten amüsieren, von langfristigem Spaß kann hier keine Rede sein.

Solltet ihr an Monster Lair aus irgendwelchen Gründen gute Erinnerungen hegen, dann holt euch halt wenn es UNBEDINGT sein muss die PC-Engine-Fassung. Die ist zumindest etwas hübscher präsentiert und nicht von den lästigen Sega-50HZ ausgebremst, ignoriert diese Gurke aber auf jeden Fall. Man muss sich wirklich fragen, was sich die verantwortlichen bei dieser Veröffentlichugnspolitik eigentlich denken...

 

Clu Clu Land

clay

System: NES
Japan (1984), Producer: Shigeru Miyamoto

Entwickler: Nintendo
Preis: 500 Wii-Punkte (entspricht 5,-€)

Die Grundidee von Clu Clu Land ist eigentlich nicht mal schlecht. Als knuffiger Fisch Bubbles schwimmt ihr durch ein einfachs, Bildschirmgroßes Labyrinth. Anhalten könnt ihr nicht, die einzige Möglichkeit eure Bewegung zu kontrollieren, ist an den zahleichen Pfosten zu schwingen. So gilt es dann, das ganze Spielfeld abzugrasen um alle versteckten Goldbarren zu finden. Das erinnert ein wenig an Namcos Pac-Man, kann aber in Sachen Spielspaß nicht mithalten. Die Steuerung ist irgendwie fummelig, durch das knappe Zeitlimit wird Hektik großgeschrieben und Abwechslung wird auf lange Sicht natürlich auch nicht geboten. Schaut euch den Videoclip an - sieht da gezeigte nach Spaß für euch aus, dann schaut mal rein, wir raten von Clu Clu Land aber eher ab. Ein klassisches Spiel der Famicom-Frühzeit das in den Spielhallen eigentlich besser aufgehoben war.

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Text Copyright 2009 Thomas Nickel
Screenshots Copyright Sega, Nintendo
 
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