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Mit leichter Verspätung (auch ein Gorilla braucht mal Pause) gibts heute endlich unseren Senf zu The Legend of Zelda - Majora´s Mask. Letzten Freitag erschienen ist Majoras Mask das erste N64-Spiel mit Speichererweiterung, das für die Virtual Console erscheint und gleichzeitig eines der ungewöhnlichsten Zelda-Abenteuer überhaupt. The Legend of Zelda: Majora´s Mask 
System: N64 Japan (2000), Producer: Shigeru Miyamoto, Director: Eiji Aonuma, Yoshiaki Koizumi, Art Director: Takaya Imamura, Program Director: Toshio Iwawaki, Script Writer: Mitsuhiro Takano, Character Design: Yoshiki Haruhana, Sound Composition: Koji Kondo, Toru Minegishi Entwickler: Nintendo Preis: 1000 Wii-Punkte (entspricht 10,-€) Nachdem Nintendo 1998 mit dem famosen The Legend of Zelda – Ocarina of Time klarstellte, wie ein Action-Adventure in 3D auszusehen hatte, machte sich bei vielen Spielern nach dem Sieg über Ganondorf schnell das mulmige Gefühl breit, dass es ganz bestimmt noch Jahre dauern würde, bis Nintendo ein ähnlich grandioses Zelda-Abenteuer auf die Spieler loslassen würde. Das erwies sich aber schnell als Trugschluss – knapp zwei Jahre später stand bereits das nächste Zelda-Abenteuer für das N64 bereit. Unterstützt vom der neuen N64-Speichererweiterung ging das ganz neue Wege. Als direktes Sequel zum epochalen Ocarina of Time war Nintendo aber nicht damit zufrieden, ein weiteres mal die klassische Erfolgsformel aufzuwärmen. Und so kam es dazu, dass Majora´s Maskdas bis heute zweifellos ungewöhnlichste, aber durchaus auch kontroverseste Zelda-Abenteuer wurde. Als ein seltsames Kind Links treues Pferd Epona entführt, verschlägt es Link nach Termina. Termina ist dem Untergang geweiht, der dämonisch grinsende Mond wird in drei Tagen auf Termina stürzen und die Welt vernichten. Das gibt Majora´s Mask nicht nur eine düster-bedrückende Atmosphäre und ein eingebautes Zeitlimit. 
Aber natürlich ist das weit weniger streng, als es zunächst den Anschein hat. Denn schnell lernt Link, die Zeit in gewissen Grenzen zu beeinflussen, außerdem erkennt er, dass so manche Leistung – besonders gemeisterte Dungeons – auch nach Ablauf des Zeitlimits, wenn die Uhr wieder zurückgestellt wird bestehen bleibt. So mancher Spieler Spieler wird schon beim Anblick eines Zeitlimits sofort panisch und hektisch. Solche Tendenzen sind für den vollen Genuss von Majoras Mask natürlich nicht unbedingt zuträglich, andererseits ist Majora´s Mask natürlich ein ideales Spiel, um die Angst vor dem bösen Zeitlimit effektiv zu bekämpfen. Spielerisch ist Majora´s Mask durchdacht und originell, die Präsentation macht heute natürlich eigentlich keinen Stich mehr – 3D-Grafik aus dem Jahr 2000 altert für gewöhnlich nicht allzu gut. Aber letzten Endes sind es Ideen und Spielbarkeit die zählen, und hier kann Majora´s Mask auch heute noch überzeugen. Wer das Spiel auf N64 verpasst hat, und dank Speichererweiterungspflicht werden das einige sein, der hat hier die ideale Möglichkeit, eine Zelda-Wissenslücke zu schließen. Wer die Sammlung für den Gamecube dagegen besitzt (die in Nintendos Sterne-Shop und als Zugabe zu Mario Kart-Pack erhältlich war), der spart sich natürlich die 1000 Wii-Punkte und schiebt einfach die Gamecube-Disc ins Laufwerk. Verwandte Artikel: Wii Virtual Console Check-Archiv Text Copyright 2009 Thomas Nickel Screenshots Copyright Nintendo |