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Hanabi Woche 3! Dieses Mal gibt es gute und schlechte Nachrichten. Die Gute: Musha (Aleste) ist eines der protzigsten und technisch beeindruckendsten Shooter die man auf Mega Drive jemals sah und wird auf Modul heute für teuer Geld gehandelt - schön, dass es jetzt als Download erhältlich ist. Konamis Smash Table Tennis ist dagegen weniger spektakulär... MUSHA  System: Mega Drive Japan (1990), Supervisor: Jemini Hirono, Programmer: Yuichi Toyama, Kyo‑ra Yumi, Art Director: Kazuyuki Nakashima, Music Composer: Toshiaki Sakoda Entwickler: Compile Preis: 900 Wii-Punkte (entspricht 9,-€) Bevor das kleine japanische Softwarehaus Compile mit den Puyo Puyo-Spielen auf eine wahre Goldgrube gestoßen ist, war der Entwickler unter seinen Fans für seine furiosen Shooter berüchtigt. Und will man Musha (in der hier umgesetzten US-Version ohne "Aleste" im Titel) mit nur einem Wort beschreiben, so trifft der Ausdruck "furios" tatsächlich den Nagel auf den Kopf. Der Vertikalshooter bombadiert den Spieler von der ersten Minute an mit Feinden in allen Farben, Größen und Formen, liefert bereits 1990 beeindruckente Tiefen- und Zoom-Effekte, einen donnernden Soundtrack und schafft über all diesen Präsentations-Pomp sogar, die Spielbarkeit auf einem ebenso hohen Niveau zu halten wie die Präsentation.
Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Horizontal-Scrollern aus 16-Bit-Zeiten ist Musha überraschend spielerfreundlich: Euer Sprite ist zwar ziemlich groß, kann aber mehr einstecken als andere Raumschiffe: Der erste Treffer kostet euch "nur" eure Extrawaffe, erst wenn ihr ohne Spezialschuss nochmal erwischt werdet, ist der Ofen aus. Diese aufrüstbaren Extrawaffen haben es dann auch ordentlich in sich, vor allem mit einem aufgerüsteten grünen Laser fliegt ihr durch die Levels wie ein heißes Messer durch Butter gleitet - ein durch und durch befriedigendes Spielgefühl. Das Original-Modul, egal ob japanisch oder amerikanisch, ist heute relativ selten und teuer, da freut es umso mehr, dass dieser Shooter-Klassiker jetzt auf Virtual Console erscheint - ein wirklich lohnenswerter Download, wenn ihr über die Zwangs-50HZ hinwegsehen könnt.  
Smash Table Tennis  System: NES Japan (1987) Entwickler: Konami Preis: 600 Wii-Punkte (entspricht 6,-€) Offenbar ist es eine ungeschriebene Regel, dass bei jeder Hanabi-Aktion auch eine Gurke dabei sein muss. Das wäre auf jeden Fall die beste Möglichkeit, den Release von Smash Table Tennis, das im japanischen Original Konami Ping Pong hieß und für das Famicom Disc System erschien zu erklären. Das Problem des Spiels ist schnell beschrieben - es ist einfach nicht sonderlich interessant oder spannend. Besser gesagt: Es ist langweilig. Die verschiedenen Tischtennisschläge sind zwar im Spiel vorhandenund sogar der Konami-Pinguin den hiesige Fans vielleicht noch aus Parodius kennen lässt sich mal blicken, aber gerade Sportspiele sind eben ein Genre, an dem der Zahn der Zeit in den meisten Fällen besonders ausdauernd nagt. Auch wenn es ein exotischer Import ist, ist Smash Table Tennis den Preis von 600 Wii-Punkten nicht so wirklich wert. Selbst mit dem Simpel-Tischtennis auf der WiiPlay-Spielesammlung werdet ihr weitaus mehr Spaß haben. Daher spart euch das Geld, nächste Woche wird es noch einmal zwei bessere Titel geben.  
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