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von Thomas Nickel Reviews: Die dunklen Seite ist stark bei Super Star Wars: The Empire Strikes Back. Nur ein wahrer Jedi beendet diesen knallharte 16-Bit-Klassiker ohne seinen Controller zu mit einem Machtstoß an die Wand zu werfen oder zu versuchen, die Programmierer mit Darth Vaders altem Macht-Würger qualvoll zu töten. Final Fight 2 System: SNES Japan (1993), Planner: Hyper Mickey, Hyper Bengie, Mizusima‑Ya, Actor Design: Hajime‑Chan, Nabe‑Chan, Mighty Hama, Ukabin, Patriot, Background Design: Ryutaro's Mama, Hun‑Bany, Hidep, Dai, Chu‑Pon, Programming: Kanekon, Imo, Monomiho, Piro Papa, Ans, Yu‑Kun, Music: Bun Bun, Mari Maruta, Yukie Nakama, Setsuo, Yuko, Anie Entwickler: Capcom Preis: 800 Wii-Punkte (entspricht 8,-€) Als Sequel ist Final Fight 2 so konservativ, wie man als Sequel nur sein kann. Während Segas Streets of Rage-Reihe von Teil 1 und Teil 2 einen echten Quantensprung hinlegte, ist die Capcoms Fortsetzung im Grunde noch einmal das gleiche Spiel mit einem Mehrwert: Endlich hat es auch der für das Brawler-Genre so wichtige Zweispielermodus auf das Modul geschafft. Der bärtige Muskelberg Haggar blieb erhalten, Guy und Cody mussten dagegen zugunsten der neuen Figuren Carlos und Maki weichen. Die decken trotzdem das übliche Schema ab - eine Figur ist stark, eine ist flink, eine ist ausgewogen. Pro Kämpfer gibt es noch ein Spezialmanöver das leicht an der eigenen Lebensenergie zehrt und zwischen Spieler und Abspann liegen umfangreiche Levels voller generischer Punks.
Alleine wird Final Fight 2 relativ schnell relativ öde, im Zweispielermodus motiviert es etwas länger, nicht zuletzt dank der wirklich hübschen Grafik mit ihren großen Sprites. Aber in Sachen Spielwitz kann das einfach etwas zu brave Final Fight 2 nicht mit Segas Kloppereien mithalten, dafür klebt die Fortsetzung einfach zu sehr am damals bahnbrechenden Erstling. Wer auf das Genre steht macht hier nicht viel falsch, aber es gibt insgesamt doch ein paar interessantere und flottere Prügeleien, auch auf der Virtual Console.  
Wonder Boy III: The Dragon´s Trap System: Master System Japan (1989), Director: Ryuichi Nishizawa, Programmer: Takanori Kurihara, Designer: Hiromi Kurihara, Sound Composer: Shinichi Sakamoto Entwickler: Sega / Westone Preis: 500 Wii-Punkte (entspricht 5,-€) Ach Sega... ach Nintendo... was soll denn das? Schon wieder so ein durch und durch redundanter Titel. Klar, das dieses Wonder Boy-Abenteuer ist toll, es ist das erste richtige Action-Adventure der Reihe, aber Wonder Boy 3 ist bereits seit mehreren Monaten, ach was, Jahren auf der Virtual Console erhältlich - und zwar in einer technisch weit besseren Fassung für die PC-Engine. Dort ist es unter dem Titel Dragon´s Curse erschienen und bietet neben besserer Grafik auch schönere Musik, ein echtes Speichersystem und ansehnliche 60HZ. Unter diesen Gesichtspunkten können wir Wonder Boy 3 einfach nicht empfehlen, so leid es uns tut.
Denn an sich ist das Spiel wirklich toll. Durch die verschiedenen Mutationsstufen des Helden kommt ordentlich Abwechslung ins Spiel, die Grafik ist für Master System-Verhältnisse wirklich ansehnlich und er Spielaufbau ist clever und durchdacht. Nicht so gut wie beim Mega Drive-Nachfolger Wonder Boy in Monster World, aber dennoch sehr ordentlich. Aber bevor ich da lange weiter schreibe verweise ich euch dreisterweise einfach mal auf unsere früheren Artikel: Hier lest ihr etwas über die exzellente Monster World Complete Collection für die PS2, hier ist unsere Review zur PC-Engine-Version des Spiels.  Verwandte Artikel: Wii Virtual Console Check-Archiv Text Copyright 2009 Thomas Nickel Screenshots Copyright Sega, Capcom |