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von einem Teil der Autoren Das Jahr 2009 ist bereits rum und bevor es ganz in Vergessenheit gerät wollen wir noch schnell unsere Favoriten des Jahres klären - welche Musik mochten wir, welche Bücher fanden wir toll, welche Spiele haben uns beeindruckt... leider hat es nur ein kleiner Teil der Crew geschafft, die Favoriten aufzuschreiben, aber naja - drei sind besser als keiner, oder? Den Anfang macht... Michael Steber Filme Trotz einiger Bedenken der Medien und intellektueller Filmkritiker hat Quentin Tarantino mit Inglourious Basterds wieder einmal voll überzeugt. Als konsequente Weiterentwicklung im Werk des Regisseurs schwebt der Streifen irgendwo zwischen Trash, Hommage und Thriller und glänzt dabei erstmals auf vier Sprachen mit Tarantinos Dialogen. Obwohl Coco Chanel von der Kritik teils schwer gerügt wurde, bin ich hier wieder einmal dem Charme von Audrey Tautou erlegen, die einen Film mühelos alleine tragen kann.
Persönlich bestätigt wurde ich in meinem Interpretationsansatz vom verkopften Jarmusch-Monster Limits of Control, von dem ich die gewagte Theorie aufgestellt habe, es handele sich im Grunde um einen zutiefst buddhistischen Film. So sehr diese Ansicht in meinem Freundeskreis auch kritisiert wurde, so tiefes Schweigen stellte sich bei den Kritikern ein, als der Film auf einem amerikanischen Buddhismus-Festival gezeigt wurde.
Comics Ganz aktuell sind meine Comic-Favoriten nicht, da ich sie aber erst dieses Jahr für mich entdeckt habe, verdienen sie einen Platz in dieser Rubrik. Dazu zählen vor allem die Graphic Novels von Adrian Tomine, der in Werken wie Shortcomings oder Summer Blonde gezeichnete Figuren zu Menschen werden lässt und die Melancholie des Alltags gerade auch aus asiatisch-amerikanischer Sicht glaubwürdig wiedergibt. Bei unseren viel comic-affineren Nachbarn in Frankreich habe ich die Mangas von Jiro Taniguchi und allen voran Vertraute Fremde für mich entdeckt, die einmal mehr beweisen, dass der Manga nicht zwangsläufig im Meer monotoner und einfallsloser Serien untergehen muss.  Bücher Was aktuelle Erscheinungen betrifft, geht meine diesjährige Stimme in Sachen Literatur eindeutig an David Schumann und seine Tokyo Diaries. Natürlich werden elitäre Literaturkritiker unter anderem mit dem schnoddrigen Stil ihre Probleme haben, für mich aber sind die Tokyo Diaries ein äußerst kurzweiliger Reisebericht, der eine unglaubliche, weil wahre Geschichte erzählt und dabei Einblicke in das Leben eines unkonventionellen und sympathischen Menschen gibt.
Spiele In Sachen Videospiele habe ich mir nach allzu langem Verweilen in der guten alten Schule jetzt letztendlich doch eine Playstation 3 zugelegt. Trotzdem bin ich noch immer nicht ganz bei den fotorealistischen, für mich oft seelenlosen Spielen angekommen, sondern halte mich weiterhin an Produkte aus Fernost, die der Vergangenheit in 2D huldigen und trotzdem von der neuen Technik profitieren. Dementsprechend sind meine diesjährigen Favoriten unter den Videospielen die beiden Beat‘em Ups Street Fighter IV und BlazBlue.  Musik Aus musikalischer Sicht war mein Jahr vor allem elektronisch. Den Anfang machte dabei La Roux, die mit ihrem gleichnamigen Album prätentiösen Elektro-Pop wie aus einem Guss abliefert. Nicht ganz so auf der ganzen Linie überzeugend ist das Debütalbum der Australier Empire of the Sun, das aber dennoch einige ganz große Stücke enthält, die die Vorfreude auf das nächste Album der Gruppe wecken. Erst relativ spät im Jahr lernte ich das erste Album von Hudson Mohawke kennen und lieben, der den Glitch-Hop à la Flying Lotus ins nächste Level bringt und dabei ein wahres Sample-Gewitter loslässt, bei dem zwar wohl keine Ohrwürmer, dafür aber völlig neue Hörerfahrungen entstehen.
TV Wenn gut gekleidete, hippe und gleichzeitig intelligente Menschen sinnlose Dinge tun, dann nennt man das Kunst und sieht ihnen dabei meist gerne zu. Genau das passiert in meinem Fall bei MTV Home, der Sendung, in der es Klaas, Joko und Palina souverän gelingt, den schmalen Grat zwischen Popkultur und absolutem Nonsens zu beschreiten. Und auch mein zweiter Favorit läuft auf MTV, das mit Game One auch dieses Jahr weiterhin und auf konstantem Niveau unterhaltsamen Nerd-Spaß sendet.
Alexander Lachwitz Filme Rein als Kinojahr betrachtet war 2009 verdammt unfair. Snyder, Tarantino, Cameron... mit den drei Brocken passt ja kaum noch was anderes ins Boot... Um wenigstens etwas hochgeistiges reinzubringen hier noch ein großer Dank an Eli aus So finster die Nacht: Mit wahrhaft grusligen und tragischen Vampiren wir dir überstehe ich auch noch zig weitere Blades und trauergesichtige Cullens!
Watchmen – Die Wächter war definitiv meine positive Überraschung des Jahres schlechthin. Bis zuletzt hatte ich große Zweifel daran ob Snyder den Stoff meistert. Ich überlege zwar immer noch wie es aussähe wenn Terry Giliams den Stoff als 12-teilige Miniserie umgesetzt hätte, aber im ganzen bin ich mit Snyders Meisterstück wirklich glücklich.
Inglorious Basterds - Ist doch jedesmal das gleiche mit Quentin. Kaum kündigt er einen neuen Film an und gibt den Storykern bekannt, winke ich müde ab. Solange bis ich die ersten Trailer sehe und schlußendlich doch aufregend zappelnd ein Ticket kaufe. Aber es sei ihm ja gegönnt, allein dafür Schweiger in der Rolle seines Lebens zu sehen, hat es sich ja schon gelohnt. Der nächste Tarantino wird mich dann sicher wieder kein Stück interessieren. Zumindest bis zum ersten Trailer...
Und auf den letzten Drücker James Cameron's Avatar – Aufbruch nach Pandora (ja, in 3D - Review kommt diese Woche). Kino für optische Genießer und eine Verbeugung vor dem Kino als Traummaschine. Kein tiefsinniges Meisterwerk, aber sehr unterhaltsame und anregende Massenware die ihr Geld Wert ist. Ein echter Cameron eben.
Bücher Irgendwie bin ich belletristisch dieses Jahr nicht richtig vorangekommen. Zwar viel gelesen, aber davon war leider sehr viel belanglos Massenware. Die richtig guten Werke die ich mir gegönnt habe, sind zwar schon in früheren Jahren erschienen, das ändert ja aber nichts an ihrer Qualität.
So finster die Nacht - Wunderbarer Gruselhorror nach klassischem Muster, und gerade deswegen belebend frisch. Ich bin mir immer noch nicht sicher ob ich es gut finden soll dass es solche Bücher nur selten gibt, oder ob ich doch nicht lieber viel mehr von der Sorte haben will. Schämen tue ich mich zurecht dass ich erst durch die Ankündigung des Films auf dieses Buch aufmerksam geworden bin; immerhin ist es schon seit 2004 auf dem Markt.
Die Kinder Húrins - Keine leichte Kost für mich als Tolkienscher Amateurkenner, aber im Nachhinein ein guter Appetitanreger endlich das Silmarilion zu lesen. Inzwischen empfinde ich Die Kinder Hurins als gelungene Umsetzung der Tolkienschen Welt, die sehr schön die tragische Note in diesem Kosmos darstellt und zeigt dass Mittelerde nicht bloß aus Gut und Böse besteht, was Tolkiens Werk ja gerne mal unterstellt wird.
Bis(s) zum Ende der Nacht - Tja war dieses Buch nötig? Die guten Ideen (die tatsächlich vorhanden sind), werden leider durch mindestens ebenso viele zweifelhafte bis fast schon überflüssige Ideen aufgewogen. Zudem lässt einen der Gedanke nie los hier einen zwanghaft geschriebenen vierten Teil zu lesen, dessen wenige relevante Momente man auch im dritten noch hätte unterbringen können. Dennoch kommt es auf meine Liste. Warum? Massenware ist kein Verbrechen und summa sumarum war die Reihe wirklich unterhaltsam. Gratulieren wir am besten Meyer und uns Lesern (ohne Häme) dass diese Buchreihe nun ihr wohlverdientes Ende erreicht hat.
Comics Mein Beschluss für 2010: Mehr Mut beim Kauf von Comics wagen. Nie war die Auswahl und die Qualität der aktuellen Produktionen besser, scheint mir. Daher eigentlich traurig wie wenig ich davon dieses Jahr konsumiert habe.
FAUST (Flix, nicht Goethe...) - Er kanns immernoch! Zeitweise hatte ich befürchtet Flix bleibt in der Nische zwischen Alltagsstoff und Mädchenstorys hängen, aber mit dem Remake seines Frühwerks (widerum eine lose Adaption des gleichnamigen Klassikers deutscher Literatur) , steht er nun bei mir definitiv wieder ganz weit oben. Noch kann man die Faust-Folgen alle Online auf seiner Homepage nachlesen, ab Mai gibt’s dann endlich das Buch. Vorbestellung ist da für mich natürlich Pflicht gewesen!
Black Lagoon - Ist das nun ein legitimer Nachfolger von Cowboy Bebop in Mangaform, oder doch nur eine irrwitzige Ansammlung von Sex, Drugs & Rock n Roll? Ich weiß es noch immer nicht und werde daher wohl weiter lesen müssen. Verdammte Sucht verdammte...
Serien Wieder ein Jahr rum, und wieder kein Schimmer der Serenity am Serienhimmel.... *seufz* Ich weiß, Whedon hat gesagt es gibt keine zweite Staffel, aber man darf ja wohl noch träumen.
The Sarah Connor Chronicles (1. Staffel) - Heiliges Blechle; nach dem Mittelmäßigen T3 endlich mal wieder Stoff der kreativ mit der Grundidee arbeitet. Die ganzen chronologischen Handlungswidersprüche mal ausgeblendet, wurde hier wunderbar mit dem Setting herumgespielt. Schade dass die Serie nach der zweiten Staffel ihr Ende fand. Nichtsdestotrotz für mich Grund genug wieder mehr Vertrauen in TV-Serien zu setzen.
Guardian of the Spirit - Zwar auch schon etwas älter, aber ich bin halt DVD-Konsument, da schaut man nicht so sehr aufs Erscheinungsjahr. Prinzessin Mononoke in langer Serienfassung und mit noch mehr historisch angehauchtem Hintergrund. Fantastische Handlung, glaubwürdige und komplexe Figuren, dazu ein sehr real anmutender Zeichenstil ohne die Anime-typischen Übertreibungen, dennoch definitiv ein rein japanisches Werk. So kann für mich die Zukunft der Animes gerne aussehen.
Videospiele Ich fürchte ich werde zu alt dafür. Die Konsole leidet an unterfütterung und auch der PC wird mehr und mehr zum Staubfänger oder Arbeitsgerät. Dennoch ging 2009 nicht ganz ohne den einen oder anderen Neuerwerb rum.
Fire Emblem – Shadow Dragon (Nintendo DS) - Im Vergleich zum letzten Wii-Titel der Serie zwar ein schwächerer Schwierigkeitsgrad, aber gerade dadurch hervorragende Kost für Bus- und Bahnfahrten. Und wer es dennoch knackig mag, nimmt halt den härtesten Schwierigkeitsgrad, aber dann aufpassen dass man seine Zielstation nicht verpasst. Die Mischung aus Taktik und Rollenspiel funktioniert hier wider erwarten mindestens genau so gut wie auf der großen Konsole und wird von mir sicher noch das eine oder andere mal durchgespielt werden.
Metroid Prime Trilogy (Wii) - Wer wie ich vom SNES direkt zur Wii springt, hat nie gelernt einen Shooter mit dem Gamepad zu steuern. Umso dankbarer war ich, die ersten beiden Prime Titel endlich ohne Gamecube-Controller spielen zu können. Samus Aran ist und bleibt für mich einfach die bessere Lara Croft und auch der bessere Master Chief. Ballern und Erkunden war meiner Meinung nach nie harmonischer und kreativer zusammengefügt worden.
House of the Dead Overkill (Wii) - Ja wir Männer sind primive Chauvinisten die ein Steak am liebsten blutig wollen und dazu ein frischgezapftes Bier. Und nach dem Essen gepflegt ein paar Zombies erledigen. Hach manchmal ist es doch schön wenn man sich so primitiv und grundehrlich unterhalten lassen kann.  Musik *räusper* Es ist wohl ein guter Augenblick um zu gestehen dass ich musikalisch seit geraumer Zeit in einer Endlosschleife hänge. 2009 wanderte nicht eine neue CD ins Regal. Nichtmal irgendein Soundtrack oder klitzekleine Single ist bei mir gelandet. Frage an Chef: „Kann ich hier dann meine Filmliste von oben verlängern?.... Nicht? Mist!“ Thomas Nickel
Spiele Letzten Endes fällt meine Wahl dieses Jahr überraschend Mainstreamig aus. Obwohl ich auch fantastische Download-Spiele wie Nyx Quest / Icarian, Bit Trip.Beat, Tales of Monkey Island und das gerade erschienene, absolut großartige Arkedo Vol. 3 - Pixel gespielt habe. Aber trotzdem, die meiste Zeit hab ich begeistert mit den folgenden drei Titeln verbracht:
New Super Mario Bros. Wii - Muss ich da noch was zu schreiben? Ich mag Klassiker, ich mag 2D... da kommt New Super Mario Bros. genau recht. Die Steuerung ist punktgenau, die Grafik sauber und das Spiel ist vollgepackt mit cleveren Ideen. Und natürlich einem großartigen Mehrspielermodus. Kurz gesagt: Nintendo hat nichts verlernt.
Tales of Vesperia - Jetzt wirds surreal. Ich, ein Tales-Spiel in den Top3 des Jahres? Das geht nun wirklich nicht! Oder doch? Tatsächlich hat es Tales of Vesperia als erster Teil der Reihe geschafft, mich nicht nur nicht zu nerven, sondern mich richtig gehend zu fesseln. Schuld sind die sympathischen Figuren die zwar alle gängigen Klischees durchexerzieren, aber dann doch wieder hier und da etwas mehr Tiefe als erwartete aufweisen. Trotzdem endet meine Vesperia-Geschichte tragisch - kurz vor Ende des Spiels zwang mich ein immer wieder auftretender Bug schließlich zur Aufgabe. Aber vielleicht geb ich dem Spiel wenns demnächst auf PS3 erscheint ja doch nochmal eine Chance...
Beatles Rock Band - Bisherige Rockbands und Guitar Heroes fand ich immer recht nett, aber allzu lange konnten sie mich dann doch nicht fesseln. Und jetzt weiß ich auch warum: Die Musik hat mich einfach nicht genügend angesprochen. Bei Beatles Rockband ist das natürlich etwas anderes - da kann ich kaum genug von kriegen und für eine kleine Runde I, Me, Mine oder While my Guitar Gently Weeps ist immer Zeit. Und als Bonus: Eines der schönsten Intros aller Zeiten.
Filme Watchmen - Ich hätte mit allem gerechnet, aber nicht damit: Zack Snyder trifft die geniale Vorlage einfach perfekt und die kleinen Änderungen im Plot kommen absolut überzeugend und stimmig daher. Hat Jochen damals ja bereits geschrieben.
The Spirit - Jaja, ich mag die Underdogs. So ziemlich jeder hat Frank Millers völlig durchgedrehtes Film-Inferno mit Nachdruck gehasst. Ich hab mich trotzdem königlich amüsiert. The Spirit ist völlig kaputt, völlig hirnverbrannt und funktioniert eigentlich so überhauptnicht. Und gerade deswegen funktioniert er wieder. Auch da gibts noch ne Review vom Kollegen Ecke.
Coraline - Und noch ein Film zu dem der oben bereits mehrfach zitierte Kollege bereits alles gesagt hat. Deswegen füge ich nur noch die Aufforderung hinzu, Coraline dringend anzusehen, wenn ihr das noch nicht längst getan haben solltet, immerhin ist der Film inzwischen auf DVD und Blu-Ray raus. Also, worauf wartet ihr?  Fernsehen How I met Your Mother - Drei Worte. Neil Patrick Harris. Wenn es einer geschafft hat, jede Szene in der er auftaucht vollständig zu dominieren, dann war das der genannte Schauspieler in der Rolle des famosen Barney. Bonuspunkte für die ebenfalls urkomische Alyson Hannigan die in mancher Szene ihr beachtliches Rülps-Talent beweisen durfte. Hoffentlich wurde da nicht mit Effekten getrickst...
MTV Home - Niveaulos? Aber natürlich. Trotzdem war das MTV Chaos-Format mit Klaas und Joko stets ein Quell des Amüsements. Ungeschlagenes Highlight ist die Weltmeisterschaft im Porno-Ping-Pong, aber auch Rollenspiel und Gotcha waren einfach herrlich. Wers nicht kennt: Bei Youtube seht ihr alles nötige.
Coupling - Und natürlich muss noch eine britische Serie her. Coupling ist zwar älter, trotzdem hab ichs erst dieses Jahr gesehen und konnte nicht mehr Aufhören. Wunderbares Fremdschämen, sei es über Patricks Dummheit, Steves Tiradaden über Pornos oder Kissen und natürlich Jeff. Jede Szene mit Jeff ist reines Comedy-Gold. Und schließlich ist es geschehen: Auch ich kenne jetzt den Giggle-Loop. Und er wird mich irgendwann erschwischen.
Bücher Lustrum - Im letzten Jahr hab ich Robert Harris´Imperium gewählt, dieses Jahr ist der Nachfolger Lustrum dran - steht dem original in Nichts nach. Und aus irgendeinem Grund heißt es in Deutschland Titan. Naja, wenn sie meinen...
Fleckenteufel - Heinz Strunks drittes Buch hat die Gemüter gespalten, nicht zuletzt durch die Aufmachung die doch stark an Charlotte Roches Feuchtgebiete erinnerte. Aber die war vom Verlag verordnet, tatsächlich ist Fleckenteufel ne ganz andere Angelegenheit - der Horror einer evangelischen Kirchenfreizeit in den 70er Jahren wurde bisher noch nie so überzeugend beschrieben. Unbedingt lesen, auch wenn Strunk manchmal mehr Details beschreibt als man eigentlich wissen möchte.
Peter & Max - Bill Willinghams erster Fables-Roman hatte noch ein paar Ecken und Kanten, trotzdem ist es eindeutig das Buch, das ich in diese, Jahr am schnellsten gelesen hatte - nach zwei Sitzungen wars vorbei und es war einfach unverschämt unterhaltsam. Max ist einfach ein großartiger Bastard. Musik Allzu viel hab ich dieses Jahr irgendwie nicht gehört. Den meisten Spaß hatte ich mit den fantastisch remasterten Beatles-Alben die wirklich grandios klingen, außerdem mochte ich She & Him Volume One, das Album von Zooey Deschanel und M. Ward. Zuckerig, aber gut!
Comics The Boys - Die Boys nominiere ich unter Vorbehalt da ihre Qualität stark schwankt. Manchmal überzeugt Garth Ennis neue Serie mit hervorragenden Charaktermomenten und auch mal Humor wie er abgründiger kaum sein könnte, dann ergeht er sich wieder in den üblichen Superhelde sind Doof-Platitüden. Man darf gespannt sein, wie sich die Serie weiter entwickelt - nach dem letzten schwachen Band Herogasm gehts hoffentlich jetzt wieder aufwärts!
Maliki - Im Sommer in Frankreich entdeckt und gleich alle drei Bände gekauft: Der Autor und Zeichner erzählt in der Rolle der rosahaarigen Maliki von traumatischen Kindheitserlebnissen, den Eskapaden seiner Katzentiere und kommt dabei so sympathisch, witzig und glaubwürdig rüber, dass man sich darüber einfach nur amüsieren kann. Kinder können so grausam sein... |