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Gorilla des Monats

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Virtual Console Vol. 143
von Thomas Nickel

Review: Sunsoft schlägt wieder zu. Nach den 8Bit-Titeln Blaster Master und Ufouria ist jetzt 16Bit an der Reihe: Aero the Acrobat stammt direkt aus der "goldenen" Zeit der knuffigen Maskottchen...

Aero the Acrobat

aeroSystem: SNES
USA(1993), Created and Original Design By: David Siller,  Design and Layout: Nigel Cook, Aero Team Leader: Carl Wade, Aero Programmers: Richard Cowie, Carl Wade, Jeff Spangenberg, Darrin Stubbington, David Brevik, David Crummack, Aero Artists: Jonathan Casco, Adrian Ludley, Matt Stubbington, Jools Watsham

Entwickler: Iguana Entertainment / Sunsoft
Preis: 800 Wii-Punkte (entspricht 8,-€)

Nicht nur empfindsame Zeitgenossen kriegen es beim Anfang von Aero the Acrobat mit der Angst zu tun... Der rot gekleidete Fledermaus-Held springt auf das Sunsoft-Logo, setzt eine "coole" 90er-Jahre-Sonnenbrille auf und Moonwalkt. Danach kommt das Logo des Entwickler, Ignuana Entertainment. Was ist zu sehen? Ein Leguan mit - natürlich - Sonnenbrille auf der Echsennase. Zumindest aber ohne Moonwalk. Schnell ist klar: Aero ist ein Kind, nein, nennen wir ihn lieber ein Produkt der 90er Jahre. Damals, als Coolness durch Sonnenbrillen definiert wurde und jeder Publisher sein eigenes doofes Maskottchen haben musste das mit möglichst viel Attitüde den Spieler angrinst. Grauenhaft... Könnt ihr euch damit (und dem damit auch verbundenen Fremdschämen) aber arrangieren und beginnt das tatsächliche Spiel, dann... naja... ich will nicht sagen, dass es euch aus den Socken hauen wird. Aber es ist ganz okay.

Aero ist eben ein typischer 90er-Plattformer - hier mit einem Fledermausheld der seine Gegner mit einer seltsamen 45°-Drehung erledigt und durch einen Zirkus turnt um einen fiesen Clown namens Edgar Ektor unschädlich zu machen. Naja, wir hatten schon dämlichere Plots. Denke ich. Die Levels müssen nicht einfach durchquert werden, es gilt auch immer ein paar Aufgaben zu lösen. Springt durch Ringe, lasst Stern-Plattformen verschwinden... das Fiese an Aero the Acrobat sind dabei die tückisch verteilten Stachelplattformen die zu direktem Lebensverlust führen - kennt ihr den Level nicht, rauscht ihr gerne mal in eine rein. Aero the Acrobat ist kein wirklich schlechtes Spiel, aber auch zu keinem Zeitpunkt irgendwie herausragend. Da gab es in den 90ern und auch auf der Virtual Console eine ganze Menge besserer Jump´n´Runs mit weit weniger Sonnenbrillen und Moonwalk. Hoffen wir nur, dass uns Bubsy erspart bleibt.

aeroaero

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Text Copyright 2010 Thomas Nickel
Screenshots Copyright Sunsoft, entliehen von  MobyGames
 
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