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Piraten im Dreierpack

ramschFreibeuter-Festlichkeiten

von Jochen Ecke

"Never make a pirate movie", das war jahrzehntelang eines der ungeschriebenen Gesetze unter den Hollywood-Produzenten. Mit gutem Grund: Der Abenteuerfilm, Subgenre "Freibeuter", erlebte seine große Zeit in den dreißiger und vierziger Jahren, mit Einschränkung auch noch in den Fünfzigern. Danach floppten praktisch durch die Bank alle Versuche, die roten, schwarzen und auch mal grünen Korsaren mit ihren schweren Pötten noch einmal auf die Leinwand zu hieven. Das lag am Zeitenwandel - die umstürzlerischen 60er Jahre waren nicht gerade das Jahrzehnt des eskapistischen Abenteuerfilms, und die ideologisch schwer aufgeladenen 70er erst recht nicht. In den 80ern, eigentlich der Dekade des postmodernen Genrefilm-Revivals in Form von Blockbustern (siehe Indiana Jones und der Präzedenzfall Star Wars), traute sich auch niemand so recht an die säbelrasselnden Mord-Matrosen - wohl meist aus Kostengründen. Roman Polanskis Versuch, mit Piraten (1986) das Genre nur als Unterfutter für eine existentialistisch-düstere Slapstick-Komödie à la Tanz der Vampire zu nutzen, scheiterte auch kläglich. Einer der wenigen nennenswerten Versuche der 90er Jahre war Renny Harlins sündhaft teurer Cutthroat Island ('Die Piratenbraut'), der mit großen Getöse und ernüchternder Effizienz seine eigene Karriere und die seiner damaligen Gattin Geena Davis versenkte.

Und dann kam Jerry Bruckheimer mit seinen Pirates of the Caribbean, ignorierte die oben genannte goldene Produzentenregel einfach, und darf sich deswegen heute in seiner Kapitänskajüte behaglich grienend in Dublonen wälzen.

Dass damit die filmische Freibeuterei gerettet ist, bleibt fragwürdig, schließlich lassen die sonst üblichen Nachahmungstäter bislang auf sich warten. Für den Moment ist und bleibt der Piratenfilm also klinisch tot. Grund genug für uns, Aufstieg und Fall eines klassischen Genres anhand von drei Beispielen darzustellen, in historisch korrekter Reihenfolge.

 

Der Herr der sieben Meere

Flynn!USA (1940)

Regie: Michael Curtiz, Buch: Howard Koch, Seton I. Miller, Kamera: Sol Polito, mit: Errol Flynn, Brenda Marshall, Claude Rains

Originaltitel: The Sea Hawk

Preis: ca. 15,- Euro

Wenn es nur ein einziger Piratenfilm für die Sammlung sein soll, dann dieser hier, oder wahlweise der noch etwas ältere Unter Piratenflagge vom selben Team, denn die beiden Filme von Michael Curtiz vereinen in sich alle Stärken des klassischen Hollywood-Kinos. Bleiben wir aber beim Herrn der sieben Meere: Zunächst einmal ist die sündhaft teure Produktion makellos ausgestattet. Da gibt es Schiffe in Originalgröße zu bestaunen, die auf hydraulischen Studiobühnen bewegt wurden. Der Eindruck von Tiefe und schierer Wucht, der so entsteht, ist völlig unschlagbar. Die restlichen Sets sind gleichfalls der Wahnsinn: Die Produktionsdesigner von Warner Brothers bastelten riesengroße Hallen und ganze Straßenzüge und Burgen in den Studiohallen. Dabei waren sie in keiner Weise auf Authentizität bedacht; stattdessen ging es ihnen um den malerischen, expressiven Effekt. Diese Wahnsinns-Bauten wurden fotographiert vom Kamera-As Sol Polito, der ab den 20er Jahren den Warner-Stil grundlegend mitgestaltet hatte. Seine Kamera in diesem Film ist unglaublich beweglich, und zusammen mit dem Regisseur Michael Curtiz - ebenfalls einer der großen Architekten des klassischen Hollywood - heckt er hier praktisch alle Operationen aus, die uns bis heute in jedem Abenteuerfilm begegnen. Das soll nicht heißen, dass hier irgend etwas angestaubt und altbekannt wirkt. Schließlich hat Curtiz mehr Energie und Einfallsreichtum in der Fingerspitze als die meisten heutigen Regisseure in ihrem gesamten Oeuvre.

  Rudert, ihr Schweine!Grinst, ihr Schweine!
Links: In The Sea Hawk ist mit der Piratenwelt alles noch in bester Ordnung. Die Maxime: Rudert, ihr Schweine! Rechts: Errol Flynn mit dem Millionen-Grinsen. Was soll da bei diesem Film noch schiefgehen?

"The craft", nennen Regisseure wie Steven Spielberg dieses perfekte Zusammenspiel von Experten aller wichtigen Departments, und das sollte man keineswegs mit dem grobschlächtigen deutschen Wort "Handwerk" übersetzen. Vielmehr geht es hier um die große Kunst der perfekten Teamarbeit. Das gilt im Falle des Herrs der sieben Meere auch für die Abteilung mit der Schreibmaschine, repräsentiert durch die Autoren Howard Koch und Seton Miller. Koch schrieb zwei Jahre später für Curtiz Casablanca, und sein Skript hier ist von ähnlicher Makellosigkeit. Er macht aus The Sea Hawk keinen flachen Swashbuckler, sondern lässt die für Warner Brothers typischen sozialen und poltischen Untertöne mit einfließen: Wer will, kann den Film als Allegorie auf das zeitgenössische Duell zwischen Winston Churchill (= im Film Königin Elizabeth) und Hitler (= im Film der spanische König Philipp) lesen. Wie im klassischen Hollywood üblich verbindet Koch außerdem geschickt den privaten Konflikt des Helden (Errol Flynn als englischer Freibeuter bandelt mit einer stolzen Hofdame an) mit dem großen gesellschaftlichen Problem des Films (die stolze Hofdame ist Spanierin, und England steht kurz vor dem Krieg mit Spanien). Und er schreckt auch nie davor zurück, seinem Abenteuerfilm dramatisches Gewicht zu geben: Hier sterben die Matrosen wie die Fliegen, ein Hinterhalt wird zum furchtbaren Gemetzel, und bei den Rudersklaven unter Deck hängt regelmäßig jemand tot auf dem Paddel. Der Film wird so nie ganz und gar zu leichtfüßigem Eskapismus.

  Baut Auffahrunfälle, ihr Schweine!Damsel!
Links: Bei Seeschlachten besteht immer eine gewisse Gefahr von Auffahrunfällen. Rechts: Brenda Marshall gibt die dezent emanzipierte Damsel in distress.

Dass Errol Flynn außerdem einen extrem zölligen Piraten abgibt, geschenkt. Ein Film also, bei dem absolut alles ineinander greift, durchgängig extrem sorgfältig gestaltet, ohne dass er je zu gelackt aussähe. Curtiz' deftige Regie sorgt dafür, dass Der Herr der sieben Meere seine Ecken und Kanten hat und zudem ein gerüttelt Maß an subtilem Subtext. So wirkt der Film auch heute noch so frisch wie vor fast siebzig Jahren.

 
Die Piratenkönigin

Königin!USA (1951)

Regie: Jacques Tourneur, Buch: Arthur Caesar, Philipp Dunne, Herbert Ravenal Sass, Kamera: Harry Jackson, mit: Jean Peters, Louis Jourdan, Thomas Gomez

Originaltitel: Anne of the Indies

Preis: ca. 10,- Euro

Auch bei der Fox produzierte man gerne Abenteuerfilme, wenn auch nicht im selben Ausmaß wie bei Warner. Regisseur Jacques Tourneur war allerdings nicht unbedingt der offensichtliche Kandidat für einen teuren Piratenreißer: Am liebsten drehte der nämlich düstere B-Movies wie Cat People oder verworrene Kriminalfilme wie Out of the Past, den man heute zu den besten Film Noirs zählt. Anne of the Indies ist also ein wenig der Ausreißer in seiner Karriere, aber ein sehr interessanter. Seine durchaus aufwendige Produktion irgendwo zwischen A- und B-Movie-Status besetzte Tourneur durchgehend mit B-Schauspielern, allen voran Jean Peters, die man vor allem aus wunderbarem Pulp wie Sam Fullers Pickup on South Street kennt. Tourneurs zweiter interessanter Kunstgriff: Den virilen Freibeuterkapitän ersetzte er in Die Piratenkönigin mit dem Mannweib Peters. 

 Königin!LeChuck!
Links: B-Movie-Queen Jean Peters in ihrer größten Rolle. Man beachte die schicke Farbdramaturgie, die unsere Aufmerksamkeit in die Bildmitte lenkt. Rechts: So stellt man sich das mit den dicken, grausamen Piratenkönigen vor. Tourneurs Bilder sind oft dicht gepackt und voller Leben.

Die darf dann auch zu Beginn des Films gleich bärbeißiger daherkommen als jeder andere Schurke in ihrer Mannschaft: In den ersten fünf Minuten lässt sie gleich mal erbarmungslos die gesamte Besatzung eines gekaperten Schiffes über die Planke laufen. Alle bis auf einen natürlich, weil der einen schicken französischen Akzent vorzuweisen hat und zudem noch sehr passabel aussieht. So enden dann Tourneurs Ansätze zur Emanzipation auch schon wieder, denn sobald die Teufelin den Charmeur erblickt, entwickelt sie prompt Hitzewallungen und würde sich am liebsten gleich ins Hochzeitskleid schmeißen. Dazu kommt es allerdings erst gar nicht, denn der Mann ist ein Schuft und hintergeht sie - was Rache einfordert. So ergibt sich natürlich eine schöne Duellsituation für den Rest des Films, besonders, weil die Liebesenttäuschung aus der Piratenkönigin eine halb wahnsinnige Neurotikerin macht. Das scheint für Tourneur auch das eigentliche Thema des Films zu sein, denn die Gefühlskälte der Peters gewinnt im dritten Akt eine immer tragischere Dimension, die bald den ganze Film einnimmt. Der wird so deutlich finsterer und verweigert sich immer mehr dem Abenteueranteil. 

Romance!Cutthroatery!
Links: Die Piratenkönigin hat sich aus Versehen in Schale geworfen, prompt wird's romantisch. Rechts: Die Rückprojektionen funktionieren ziemlich gut - und versprechen hier eine krachlederne Seeschlacht.

Jenseits der ungewöhnlichen Figurenkonstellation, die einige spannende Szenen ermöglicht, macht Die Piratenkönigin wie bei Tourneur nicht anders zu erwarten auch filmisch Spaß. Die Technicolor-Fotographie ist makellos, die Farben überaus geschmackvoll, die Bilder dicht komponiert. Ab und an finden sich in der stimmungsvollen Lichtsetzung bei Nacht sogar Anflüge von Tourneurs früheren Horror- und Noir-Arbeiten.

Das Ende, das Tourneur für seine Piraten bereit hält, ist dann zwar überraschenderweise so konsequent wie in einem alten Warner-Gangsterstreifen, aber auch ungeheuer abrupt und dramaturgisch nur mäßig vorbereitet. Trotzdem (oder gerade wegen dieses offensichtlichen Makels) ein sehr interessanter, heute leider wenig beachteter Film.

 
Der schwarze Korsar

Und NOCHn Korsar!Italien (1976)

Regie: Sergio Sollima, Buch: Emilio Salgari, Alberto Silvestri, Sergio Sollima, Kamera: Alberto Spagnoli, mit: Kabir Bedi, Carole André, Mel Ferrer

Originaltitel: Il Corsaro Nero

Preis: ca. 20,- Euro

Als Hollywood dann in den sechziger Jahren anfing, den Abenteuer- und Historienfilm einzumotten, nahm sich eine andere Filmindustrie der Gattung an: die Italienische. Mit diversen Kolossen von Rhodos, Monumentalepen über schwitzende Gladiatoren und ähnlichem oft extrem preisgünstigen Produktionen war eine ganz eigene Spielart des Kinos geboren, der von den ergebenen Fans liebevoll Italo-Schund genannt wird. Ganz uninteressant waren viele Filme dieses durchaus zweifelhaften Ursprungs nämlich nicht, denn immer wieder gibt es in diesen Streifen auch (meist aus der Not geborene) inszenatorische Geniestreiche zu beobachten. Inhaltlich macht sich oft genauso Spannendes bemerkbar: eine dezent zynische, schwarzhumorige Grundhaltung beispielsweise, und völlige Missachtung jedweder political correctness.

Sergio Sollima ist der Italo-Schundregisseur par excellence, und das darf man als Auszeichnung verstehen. Unter seiner meist sympathisch schlampigen Ägide entstanden Filme wie der sleazige Spionagethriller Der Chef schickt seinen besten Mann (1967), diverse Gladiatorenfilme und einige Italo-Western von mittlerem Klassiker-Status. Außerdem hat er sich desöfteren an Freibeuter-Verfilmungen versucht. höchst erfolgreich mit der Fernsehserie Sandokan, und ein paar Jahre später mit dem Schwarzen Korsar, der 1976 ebenfalls zum Hit wurde. Zumindest in Italien.

Der Zöllerich!
Der Zöllerich! Hauptdarsteller Kabir Bedi war eine Weile lang in Italien ein Star. Das hat er wohl seinem virilen Blick zu verdanken, von dem ein beständiges Paarungsversprechen auszugehen scheint.

Den Publikumserfolg sollte man nicht als selbstverständlich ansehen, denn selbst für Italo-Schund entstand dieser Piratenfilm unter höchst schwierigen Umständen. Die Produktionsfirma Rizzoli Film geriet während der Dreharbeiten in Konkurs und konnte das Projekt nicht mehr vernünftig finanzieren. Irgendwann versenkte ein Schlepper dann noch eines der mäßig überzeugenden Piratenschiffe im Hafenbecken. Entsprechend fällt der erste Eindruck von Sollimas Film dann auch aus. Die für italienisches Genrefutter typische leichte Inkohärenz (respektive Debilität) hatte man ja erwartet, aber noch dazu ist der Schwarze Korsar technisch unter aller Kanone. Die Liste der handwerklichen Katastrophen ist endlos: So passt zum Beispiel die Farbgebung aufeinander folgender Einstellungen konsequent nie zusammen. Außerdem sind regelmäßig ganze Szenen entweder über- oder unterbelichtet. Und wenn die Blendenwerte dann doch mal stimmen, hat der Oberbeleuchter gerade mal mit Ach und Krach einen gleichmäßig-planen Fernsehlook zustande gebracht. Diese Unzulänglichkeiten machen aber zu einem großen Teil den Charme des Films aus, denn der Dilettantismus ist sympathisch und verleiht dem Film in den besseren Momenten eine ordentliche Energie.

Mel Ferrer! Er brauchte das Geld!

 

 

 

 

 

 

 
Hollywood-Star Mel Ferrer gibt den ungemein bösen Van Gould. Er brauchte das Geld. Rechts: der rote Korsar, und, ganz richtig, der grüne Korsar. Man ahnt es: die kleinen Brüder des schwarzen Korsaren.

Diese und andere Qualtiäten kann man Sollimas Korsaren sowieso keineswegs absprechen. Alle Actionsequenzen des Films, oft mit Handkamera und nervöser Zoomoptik gefilmt, sind ordentlich fetzig und bisweilen toll choreographiert. In den weniger degenlastigen Szenen hat es der Film dann vor allem dem Hauptdarsteller Kabir Bedi zu verdanken, dass die ächzend melodramatische Handlung erstaunlich wenig unfreiwillige Komik entwickelt. Er verleiht den meisten Momenten des Films eine brünftige Schwere, die sich über die ganze Szene legt. Im Schwarzen Korsaren ist sowieso durchgängig Brunftzeit, denn der titelgebende Seeräuber hat sich ohne es zu wissen in die Tochter seines Erzfeindes Van Gould verliebt. Das führt zu wunderbaren Szenenfolgen und Gender-Verwirrung sondergleichen: Erst gibt sich der Piratenfürst höchst feminin und gesteht der überschminkten Dame seine Liebe ("Ich habe mir selbst sehr wehgetan, als ich dich zurückwies"); dann wird ordentlich krawemsert; und als der Korsar fünf Minuten später das Geheimnis seiner Herzdame spitz kriegt, wird die doofe Frau auch gleich unbarmherzig auf dem Meer ausgesetzt. Man hat ja schließlich Rache geschworen.

Mönche greifen an!
Mönche greifen an!

Dergleichen Abstruses hat der Film am laufenden Meter zu bieten. Beispielsweise nutzen die Piraten beim Angriff auf Mel Ferrers Festung die Ressourcen des naheliegenden Benediktinerklosters. Die Mönche dürfen die Sturmleitern tragen, denn wer würde schon auf Mönche schießen? Mel Ferrer natürlich! Ein sagenhafter Moment, und eigentlich auch ein sagenhafter Film, der vor allem zusammen mit Gleichgesinnten einen Haufen Spaß machen dürfte.

Schaluppen!
Die stolzen Schiffe des Schwarzen Korsaren: Der Tiefgang eines Mainkahns und mindestens zwei Meter hohe Segel!

Und zu guter letzt noch ein paar Worte zu den Qualitäten der DVD-Veröffentlichungen:

Die Warner-Disc des Herrn der sieben Meere ist wie immer makellos in der Aufbereitung von Bild und Ton. Zwar mischen sich bisweilen Schmutz und Streifen ins Bild, aber das lässt sich bei fast siebzig Jahre altem Material nur schwer vermeiden. Die Extras sind knapp und wenig tiefgründig, aber die Komplett-Ausstattung mit Wochenschau und was noch so in de frühen 1940ern zu einem Abend im Kino gehörte ist nach wie vor eine tolle Sache.

Die MC One-Veröffentlichung von Tourneurs Die Piratenkönigin ist dagegen sichtlich nicht restauriert. Das Bild fällt ziemlich unscharf aus, dafür gibt es relativ wenig Schmutz und Dreck. Die Technicolor-Farben werden so natürlich nicht in ihrer ursprünglichen Strahlkraft reproduziert. Das ist natürlich schade, aber für diesen Preis verkraftbar.

Wie immer legt sich Koch Media auch bei der Veröffentlichung des Schwarzen Korsaren schwer ins Zeug. Die vorliegende Fassung ist ungeschnitten, die neu hinzugekommenen italienischen Passagen wurden auf Deutsch untertitelt. Das Bild der Disc entspricht wohl weitestgehend der Qualität, die 1976 so durchbelichtet wurde, geht also voll in Ordnung. Und das halbstündige Interview mit dem greisen Sergio Sollima auf der zweiten Disc ist ein großer, unterhaltsamer Spaß.

 

Text Copyright 2006 Jochen Ecke
Film, Poster, Screenshots Copyright Warner Brothers, 20th Century Fox, MC One, Rizzoli Film S.P.A., Koch Media

 
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