Home Games Resident Evil 4 dt.
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von Thomas Nickel KURZ-REVIEW: Capcom macht in der angeschimmelten Resident Evil-Serie Großputz, schmeißt jede Menge überflüssigen Ballast von Bord und liefert eines der steilsten Actionspiele dieser Generation ab.
System: GameCube, PlayStation 2, PC Japan (2005), Produktion: Shinji Mikami, Hiroyuki Kobayashi, Charakter & Monster-Design: Masaki Yamanaka, Musik: Shusaku Uchiyama, Misau Senbongi Originaltitel: BioHazard 4 Entwickler: Capcom Erschienen bei: Capcom Preis: ca. 30 Euro Bei diesem Artikel gibt es ein kleines Problem: Die deutsche Sprache bietet leider nicht genügend Superlative, um diesem Spiel gerecht zu werden... Was hier noch wie eine billige Übertreibung klingt, wird nach einem ersten Anspielen schnell zur spassigen Gewissheit: Capcom hat mit Resident Evil 4 etwas ganz besonderes geschaffen. Trotz unbestreitbarer Qualitäten trat die Resident Evil-Serie in den letzten Jahren spielerisch ziemlich auf der Stelle - Teil 4 räumt da gewaltig auf. Umbrella? Gibt's nicht mehr. Starre Kamera? Schnee von Gestern. Lahme Zombies? Fehlanzeige. Begrenztes Speichern? Nein, mein Herr! Ihr sucht als Leon Kennedy, Held der zweiten Resi-Episode im spanischen Hinterland nach Ashley, der verschleppten Tochter des Präsidenten. Dabei stolpert ihr in ein Dorf voller seltsam apathischer Einwohner - und die haben es von Anfang an auf Leon abgesehen. Sie greifen aggressiv an, gehen teilweise ziemlich gerissen vor und liefern ihm einen ziemlich Kampf. Gerade als es richtig schlecht aussieht, läuten die Kirchenglocken und die Meute stapft apathisch in das vermeintliche Gotteshaus. Endlich mal eine Gelegenheit, etwas zu verschnaufen... Die Geschichte bietet im Verlauf der Handlung noch zahlreiche Überraschungen, der wahre Star sind aber Grafik und Spielbarkeit. Erstere sucht auf allen aktuellen Systemen ihresgleichen: Nie waren Gegner furchteinflößender, nie waren die Szenarien detaillierter und bedrückender - und das alles in Echtzeit-Polygongrafik! Das Gameplay überzeugt durch eine sehr genaue und flüssige Steuerung. Durch die neue Kamera, die Leon stets über die Schulter schaut und bei Schusswechseln ranzoomt, habt ihr so gut wie immer optimale Übersicht. Die Action ist äußerst brachia und zusammen mit den überzeugenden Animationen der Gegner komm es einfach verdammt gut, die fiesen Monster voll mit Blei zu pumpen - selten war Bildschirm-Gewalt so befriedigend wie hier. Leon und seine Begleiterin Ashley werden bereits von dem finsteren Mönch im Torbogen erwartet. Text Copyright 2005 Thomas Nickel Spiel, Coverartwork & Screenshots Copyright Capcom |
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