Gorilla des Monats

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Thomas Nickel

thomasJahrgang: 1979

Pünktlichkeit: Ich bin meistens der, der dann auf die anderen warten muss.

Bestes Tier außer Gorilla: Der Tapir, das Schwein, das Gila-Monster und neu: Das mächtige Gomphotherium. Oder doch eher das Brontotherium?

Bevorzugte Musik: Die Abwechslung machts. Belle & Sebastian finde ich großartig, Muse ist super und seit kurzem bin ich ein großer Freund von Nouvelle Vague. Und immer schön: Sleazy Listening-Musik - schmierige Soundtracks zu schmierigem Italo-Ramsch.

Bevorzugte Regisseure: Sergio Leone und Enzo Barboni kann ich immer anschauen, Wes Anderson ist ebenfalls super. Ansonsten werde ich von Spielberg, Luc Besson und seine Klonosaurier und tatsächlich auch George Clooney gut unterhalten.

Bevorzugte Autoren: Alan Moore ist der Beste. Um das nur mal festzuhalten. Comicmäßig find ich ansonsten Warren Ellis, Grant Morrison und Mike Mignola super. In Sachen Roman regieren Walter Moers und seit einiger Zeit auch Heinz Strunk und Rocko Schamoni.

Motto: Verlass dich auf andere, und du bist verlassen.

Große Leistungen: Hat im Sonnenuntergang den enorm steilen Cerkes Kalehisar in Anatolien bestiegen und ist durch Hattusa, das Grab von König Midas und zahlreiche andere geschichtsträchtige Orte gestapft.

Da er generell zwischen seinen zahlreichen anderen Tätigkeiten für diverse Magazine zuviel Zeit, hat musste Thomas unbedingt diese Seite hier aus dem Boden stampfen und sein soziales Umfeld zur Schreiberei zwangsverpflichten. Außerdem ist er ein Freund des durchwachsenen - genauso wie ein durchwachsenes Steak weit saftiger als ein makelloses Filetstück daherkommt, ist auch ein durchwachsener Film, ein durchwachsenes Spiel oder ein durchwachsener Comic weit interessanter als makellose Perfektion. Es ist wie mit der griechischen Skulptur - klassische Werke sind langweilig, die hellenistischen sind viel origineller. Der Vergleich zeigt auch gleich die andere Seite des Gorilla-Gründers: Neben modernsten Medien hegt er eine große Affinität zur Archäologie und zur Antike, besonders zum Orient der Bronze- und Eisenzeit. Tatsächlich wurde er schon in diversen Seminaren als Assyrer ehrenhalber bezeichnet, auch wenn er nie jemanden gepfählt oder gehäutet hat und auch keinen gelockten Bart trägt. Aber das macht nichts. Und was nicht ist, kann ja noch werden.

 
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