Name: Der Mogambo-Gorilla Herkunft: Dieser Gorilla existiert eigentlich nur auf dem eigentümlichen Cover der DVD-Fassung von John Fords Mogambo. Sensationslüstern und aus heutiger Sicht mehr als amüsant prangt dort der Schriftzug: "Der Kampf der Geschlechter! Der Kampf der Gorillas!" Eine möglicherweise zutreffende Analogie. Im Film bekämpfen sich dann Clark Gable, Ava Gardner und Grace Kelly im afrikanischen Busch. Dabei gibt es als Schauwert allerlei Getier zu sehen, Gorillas machen sich allerdings den Film über erstaunlich rar. Besondere Eigenschaften: Da uns das Cover betrogen hat, müssen wir den Mogambo-Gorilla von Grund auf neu erfinden. Wir gehen also davon aus, dass der Mogambo-Gorilla gerne mal ein Bier zu viel trinkt und zum Verzehr von Schweinshaxen neigt (cf. die Plautze). Der Alkohol macht ihn angriffslustig. Zudem verfügt er über telekinetische Kräfte, mit denen er bis zu drei Speere ganz von alleine schweben lassen kann. Sein aufgerissenes Maul könnte bedeuten, dass er der englischen Sprache mächtig ist und gerade Clark Gable übel beschimpft. Beispielsweise wegen uneingelöster Spielschulden. Fährt gerne: John Fords Safari-Jeep? Mit John Huston im Schlepptau, mal ordentlich Großwild schießen gehen? Wir können nur vermuten. Hobbys: Der Mogambo-Gorilla lebt dafür, unsere juvenile Imagination mit seinem wundervollen Cover-Auftritt anzuregen, nur um dann unsere Erwartungen an den Film herb zu enttäuschen. Er ist sozusagen Trickbetrüger. Erzfeinde: Verfechter des Credos, ein Filmposter müsste akkurat Auskunft über den Filminhalt liefern. Sie fordern, den Mogambo-Gorilla einzuschläfern. |