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Zur Info: Dieser Artikel stellt die zweite Hälfte des Essays "Cheerily Vulgar, Cheerily Proletarien" - Die außergewöhnliche Karriere Alan Moores dar. Lost Girls
von Jochen Ecke Autor: Alan Moore, Zeichnungen: Melinda Gebbie, deutsche Übersetzung: Christian Langhagen Erschienen bei: Crosscult Preis: 75 € Lost Girls bei Amazon.de
Über Alan Moores und Melinda Gebbies Lost Girls, 2006 in den USA erschienen, und jetzt 2008 in Deutschland bei Crosscult , lässt sich trefflich streiten. Genau das tun die Anhänger des anglo-amerikanischen Comic-Diskurses auch seit dem Tag der Erstveröffentlichung: Akademiker und Fans, Feuilletonisten und Feministen lassen sich seit der Erstveröffentlichung ausgiebig über die Meriten der drei Bände aus. Eine solche ekstatische Reaktion hat es selbst für Moore noch nie gegeben - man kann sich nicht erinnern, dass der Sammelband von From Hell weiland zu einer USA-weiten akademischen Hysterie geführt hätte. Mit anderen Worten: Egal, wo man den Band nun qualitativ in Moores Werk einordnen möchte, er ist jetzt schon einer der wichtigsten Comics dieses Jahrzehnts. Dieses Essay ist denn auch kein Versuch, in irgendeiner Form eine Kaufempfehlung zu formulieren und zu verteidigen - denn besitzen muss man Lost Girls in jedem Fall. Vielmehr soll er einen ersten Deutungsanstoß geben, einen ersten Schlüssel zur Lektüre dieser drei Bände, die womöglich den Beginn einer neuen, spannenden Phase in Moores Karriere markieren. Denn Alan Moore hat sich 2005 offiziell vom amerikanischen Mainstream-Comic zurückgezogen. Das bedeutet aber in keiner Weise, dass er – mit 55 Jahren eindeutig noch zu jung für den Ruhestand – wirklich keine Comics mehr produzieren wird. Vielmehr wird sein Output wohl in Zukunft nur noch aus anspruchsvollen, sehr persönlichen Projekten bestehen. Lost Girls kann als erstes Beispiel für diese neue Politik des Autoren gelten. Der kontrovers diskutierte Comic hat eine ähnlich turbulente Entstehungsgeschichte hinter sich wie das frühere Monumentalwerk From Hell – mit dem Unterschied, dass der künstlerische Prozess im Fall von Lost Girls noch länger dauerte. Moore begann das Projekt mit der amerikanischen Underground-Zeichnerin Melinda Gebbie 1988, und bis die drei fertigen Bände schließlich von Top Shelf in den USA veröffentlicht wurden, waren 18 Jahre vergangen. „Der Comic selbst ist mittlerweile volljährig“, kommentierte Moore diesen langen Zeitraum süffisant in einem Interview, das wir mit ihm führen durften. 
Während der Autor von Lost Girls aber über diese Zeit eine Vielzahl anderer Projekte vorantrieb, kann Lost Girls insbesondere für die Zeichnerin Melinda Gebbie als Lebenswerk gelten. Dabei hat die Auseinandersetzung mit Sexualität, Pornographie und Feminismus von Anfang an ihre Karriere als Comickünstlerin bestimmt. Gebbie stammt aus San Francisco – also aus der Hippie-Hochburg Amerikas schlechthin. In den 70er Jahren entstand dort, parallel zu den Underground-Aktivitäten von Männern wie Robert Crumb, auch eine rege feministisch dominierte Comix-Szene. Ab 1973 arbeitete Gebbie an den in San Francisco publizierten Comic-Magazinen für und von Frauen mit, deren Titel wie Tits and Clits oder Wet Satin bereits auf ihren explizit sexuellen Inhalt hinweisen. Ihre Motivation, damals wie heute an Comics mit pornographischem Inhalt mitzuarbeiten, fasst Gebbie in unserem Gespräch folgendermaßen zusammen: Ich habe mich von meiner Jugend an mit Pornographie beschäftigt. Sie hat mich neugierig gemacht. Ich war auf der Suche nach dem künstlerischen Element im Porno, aber ich habe es praktisch nie gefunden. Gleichzeitig habe ich auch gemerkt, dass es praktisch keine Frauen gab, die Pornos zeichneten oder gezeichnet hatten. Es ist schon schwierig genug, die Männer ausfindig zu machen. Die berühmteren Zeichner signieren ihre Arbeiten praktisch nie. Also dachte ich mir: da hast du doch deine Nische gefunden.
Moore erinnert sich zudem an die ersten Gespräche mit Gebbie Ende der 1980er Jahre, während der die beiden das Konzept für Lost Girls ausarbeiteten und zu einer klaren Motivation für ihr pornographisches Projekt fanden: Bei unseren ersten Diskussionen im Vorfeld ging es in erster Linie eigentlich darum, was uns an Pornographie überhaupt nicht gefiel. Denn dafür hatten wir weit mehr Beispiele parat als für Aspekte, die wir tatsächlich mochten. Uns ist vor allem aufgefallen, dass der Großteil der Pornographie sich an heterosexuelle Männer richtet. Es gab zwar damals auch schon Sammlungen von feministischer Pornographie, aber davon hat uns nichts wirklich angesprochen. Das soll jetzt nicht heißen, dass diese Geschichten nicht toll geschrieben waren, aber uns kam es vor, als wollte man zu zwanghaft einer feministischen Leserschaft gefallen. Daraufhin haben wir beschlossen, etwas zu schaffen, das sich nicht um political correctness schert, in dem Sinne, wie man den Begriff in den 1980er Jahren benutzt hat.

Tatsächlich ist das Grundkonzept, auf das sich Gebbie und Moore schnell einigen konnten, alles andere als politically correct. Die beiden waren sich während ihrer Vorgespräche bald im Klaren darüber, dass sie über die sexuelle Entwicklung von drei sehr unterschiedlichen Frauen erzählen wollten. Aber erst, als sie anfingen, über berühmte literarische Werke zu sprechen, die das Thema des Erwachsenwerdens behandeln, kamen sie auf den zentralen Coup von Lost Girls: die drei Frauen sollten nicht einfach irgendjemand sein, sondern Wendy aus J.M. Barries Peter Pan, Dorothy aus Frank L. Baums Der Zauberer von Oz und Alice aus Lewis Carrolls Alice im Wunderland. Recherchen ergaben, dass die drei Kinderbuchfiguren auch historisch gesehen sehr plausibel zusammengeführt werden konnten, so dass sich Moore und Gebbie das Jahr 1913 für ihr zufälliges Treffen aussuchten. Die Figurenkonstellation kam auch ihrer Absicht entgegen, möglichst unterschiedliche Frauen darzustellen, da Lewis Carrolls Alice noch zu viktorianischen Zeiten geboren war (das heißt, hätte sie je existiert) und entsprechend wesentlich älter sein musste als die beiden anderen Protagonistinnen; Wendy dagegen wäre Mitte 30 bis Anfang 40, und Dorothy noch in ihren Zwanzigern. Dabei war es allerdings nie Moores und Gebbies Intention, die Originalbücher sozusagen offiziell fortzusetzen oder ihnen einen "offiziellen" sexuellen Subtext nachzuweisen, wie es beispielsweise Literaturwissenschaftler seit dem ersten entsprechenden Aufsatz 1933 mit den Mitteln der Psychoanalyse immer wieder getan haben. Moore kommentiert solche Vorwürfe in unserem Interview folgendermaßen: Im Falle dieser drei Kinderbücher war mir daran gelegen, nicht den Eindruck zu erwecken, dass sich unsere sexuelle Interpretation unbedingt, auch nicht nur unterbewusst, mit der Intention der Autoren deckt. Da wir selbst eine Geschichte erzählen, waren wir zu einem gewissen Grad von diesen eher analytischen Überlegungen befreit. Wir wollen keine freudianische Analyse von Alice im Wunderland liefern, wir benutzen einfach die Geschichte des Buches als Sprungbrett. Wir denken darüber nach, welche Geschehnisse in einem sexuellen Zusammenhang gesehen werden könnten, und diese ergeben dann die Grundlagen für verschiedene Episoden.
Die genannten „Episoden“ sind dabei der Grundstruktur von Lost Girls geschuldet, die wie viele andere erzählerische Kniffe Moores prominente Vorbilder hat. Dorothy, Wendy und Alice treffen sich in einem Schweizer Hotel namens „Himmelgarten“, und obwohl sich die drei nie zuvor begegnet sind, pflegen sie schon bald Freundschaften und teilen auch sehr bald das Bett. Sie beginnen, einander ihre Lebensgeschichte zu erzählen – und genau dieser Erzählprozess führt uns in die einzelnen „Episoden“, die mehr als deutlich von den genannten Kinderbuchklassikern inspiriert sind. So deuten Moore und Gebbie beispielsweise den Tornado, der Dorothys Haus in Der Zauberer von Oz in das magische Königreich versetzt, um in Dorothys ersten Orgasmus; der Eintritt in ein Wunderland wird zum Eintritt in das Wunderland der Sexualität. Das Konzept der Gruppe, deren Mitglieder einander Geschichten erzählen, entleiht Moore dabei deutlich Klassikern der Weltliteratur wie Geoffrey Chaucers Canterbury-Erzählungen oder Giovanni Boccaccios Decamerone. Man fühlt sich bisweilen auch an Thomas Manns Zauberberg erinnert, obwohl Moore standfest behauptet, den Roman nie gelesen zu haben. 
Selbst wenn dem nicht so wäre, kann man Lost Girls trotz struktureller Ähnlichkeiten nur als die beinahe völlige Antithese zu Manns modernistischem Roman sehen: strebt dort alles hin zu Zerstörung und Tod, handelt Lost Girls hauptsächlich von einem Heilungsprozess. Indem die drei Frauen sich gegenseitig ihre Lebensgeschichte erzählen, werden sie zu aktiven Gestaltern ihrer eigenen Geschichte; sie schaffen Ordnung und Sinn, wo vorher nur Fragmente und möglicherweise empfindliche Verletzungen waren. Moore weist auf diese beinahe schon therapeutische Intention im Interview deutlich hin:
Unser Zielpublikum für Lost Girls sind Frauen, und ein Teil dieses Publikums hatte vielleicht unangenehme Erlebnisse, was Sex angeht. Wahrscheinlich liegt der Anteil bei den Frauen wesentlich höher als bei den männlichen Lesern. Unsere Absicht war es also, mit Hilfe dieser drei Charaktere, mit denen sich unser Publikum in der Kindheit identifiziert hat, eine ganz universelle Geschichte zu erzählen. Mit Lost Girls wollen wir suggerieren, dass wir, indem wir unsere Lebensgeschichten erzählen, uns vielleicht heilen können. Man gibt der eigenen Erfahrung einfach eine Art Struktur oder Form, man macht sie für sich selbst verständlich auf emotionaler wie intellektueller Ebene.
Der „Himmelgarten“ ist dabei der ideale Platz für diesen Erzählprozess, der auch gleichzeitig ein Heilungsprozess ist. Moore und Gebbie zeigen das Hotel als einen Ort, an dem jedwedes hierarchisches Moment an der Sexualität außer Kraft gesetzt ist, an dem jede Stimme den gleichen Wert hat – Moore spricht in Interviews in diesem Zusammenhang immer wieder von einem „Pornotopia“. Um diese sexuelle Utopie zu schaffen und zu gestalten, nutzen Autor und Zeichnerin die einzigartigen Möglichkeiten des Mediums Comic auf ungeheuer clevere Weise. So bestehen beispielsweise zwei frühe Kapitel über weite Strecken aus vollends identischen Panels – es werden nur jeweils die Sprechblasen ausgetauscht, so dass in einem Kapitel die Handlung im Vordergrund mit Dialog belegt wird, im nächsten dagegen die Handlung im Hintergrund. Die Message ist klar: Jede Geste hat hier den gleichen Wert, jeder Dialog ist gleich wichtig. Noch dazu suggeriert Moores und Gebbies Technik eine Art von Zeitlosigkeit – die Comicseite wird zum Ort, an dem jeder gleichzeitig zu Wort kommen kann, an dem die Notwendigkeit von zeitlicher Ordnung aufgehoben ist. Der „Himmelgarten“ ist also tatsächlich als eine Art „Himmel“ angelegt – als ein Ort, der so lange zeitlos bleibt, bis jeder gesagt und erzählt hat, was erzählt werden musste; bis der Heilungsprozess abgeschlossen ist. Die Heilung ist auch bei allen drei Protagonistinnen dringend notwendig. Nicht alle Rückblenden des Comics sind so harmlos wie Dorothys Erzählung über den Wirbelsturm; tatsächlich werden die Damen immer offener, je länger sie sich kennen, und teilen schließlich auch sehr traumatische Episoden miteinander. Lost Girls spart also keineswegs die problematischen Aspekte der Sexualität aus, aber Moore und Gebbie nähern sich ihnen auf sehr sensible und durchdachte Weise. Moore formuliert es folgendermaßen:
Pornographie dreht sich meist um Macht und Dominanz, während die Leute in Lost Girls so aussehen, als ob ihnen der sexuelle Akt Freude bereitet. Das heißt natürlich nicht, dass wir keine kontroverseren Themen behandeln können. In diesem schönen, üppigen Rahmen geht es auch um extreme, intensive Dinge, sicherlich auch um Themen, die weibliche Leser nicht im Traum lesen würden, wenn sie nicht in diesem einladenden Kontext an sie herangetragen würden.
Mit anderen Worten: der Heilungsprozess in Lost Girls ist auch ein Prozess der Ästhetisierung. Aus hässlichen, traumatischen Erlebnissen wird Kunst; es wird ihnen eine Form gegeben, in der sie Sinn ergeben, in der sie sogar von einer gewissen Schönheit sein können. Erst hierdurch werden sie für die Frauen im Comic und für den Leser überhaupt erfassbar, wird überhaupt erst der Wille geschaffen, sich mit den eigenen und den fiktionalen Verletzungen auseinander zu setzen. Melinda Gebbie spricht in einem Interview von einer ganz bewussten Verführung zur Therapie, und von der transformierenden Kraft der Schönheit:
Schönheit, schöne Zeichnungen, sind verführerisch, und deswegen funktioniert Lost Girls. Lost Girls würde sich nicht an Frauen verkaufen, es würde sich an viele Leute nicht verkaufen, wenn es nicht zuallererst ein Werk von großer Schönheit wäre. Im Englischen gibt es ein Sprichwort, „Beauty killed the beast“ – „Die Schönheit hat die Bestie getötet.“ Wir haben genug Bestialisches in Pornos gesehen. 
Um diese Ästhetisierung zu erreichen, haben Moore und insbesondere Gebbie über beinahe zwei Jahrzehnte hinweg hart gearbeitet. Wie für Moore typisch bedeutet die Konzeption eines Comics auch im Fall von Lost Girls ein Eintauchen in das kulturelle Archiv der Menschheit – nur kontrastiert er mit seiner Zeichnerin hier nicht die Mythen der Popkultur miteinander, wie er es beispielsweise in Zusammenarbeit mit Dave Gibbons bei den Watchmen getan hat, sondern beschäftigt sich ganz intensiv mit der Ästhetik der Moderne, die in dem Jahr, in dem Lost Girls spielt, einen ihrer Höhepunkt erreichte - mit der Erstaufführung von Stravinskys Le sacre du printemps, der die drei „Lost Girls“ zu Ende des ersten Bandes auch beiwohnen. Gebbie und Moore suchen sich aber nur ganz spezifische Ausprägungen der Moderne für ihren Comic aus – beispielsweise den Jugendstil und Art Nouveau, also Formen, die ganz bewusst auf einen hohen, für manche schon wieder zu hohen ästhetischen Effekt zugeschnitten sind, auf reine, berauschende Schönheit. Nicht nur Stile der Moderne werden imitiert – Gebbies Repertoire reicht von Egon Schiele über Alfons Mucha zu Bayros, während Moore seinerseits die Stimmen von Oscar Wilde oder Guillaume Apollinaire imitiert. So könnte man also sagen, dass sich Moore mit Lost Girls doch ein wenig einem bürgerlichen Kunstbegriff nähert, wenn auch immer noch mit einer deutlichen Präferenz für das Marginalisierte am Werk vieler kanonischer Künstler – nicht umsonst hat Melinda Gebbie ja wiederholt darauf hingewiesen, dass viele berühmte Maler pornographische oder erotische Werke gar nicht erst signiert haben. Moores Entscheidung, den Comic-Mainstream zu velassen, sollte man also nicht als Verrat an den eigenen Idealen werten.
Die Tatsache, dass Moore diesen Entschluss öffentlich gemacht hat, genauso wie zahllose andere zuvor, verweist auf den zentralen Konflikt seiner Karriere, die man in keiner Weise mit der eines Schriftstellers vor-postmoderner Zeit vergleichen kann: Als Autor war und ist er notwendig gebunden an die Populärkultur, zu deren Kindern er wie viele Künstler seiner Generation gehört; aber er hat unter dieser Populärkultur auch sehr gelitten. Sein Werk hätte nicht entstehen können ohne die Archive der populären Formen des zwanzigsten Jahrhunderts, die er im Lauf seiner Karriere ebenso liebevoll wie rücksichtslos geplündert hat. Roger Whitson schreibt entsprechend in einem Essay über das Spannungsverhältnis zwischen Moores Selbstwahrnehmung als „marginale“ Figur und seinen sehr realen Status als Comic-Superstar: Moore mag zwar von seiner Bekanntheit profitieren, aber er scheint auch zugleich die Tatsache zu hassen, dass er sein „Underground“-Selbstbild nicht mehr aufrecht erhalten kann. Moore sehnt sich danach, seinen Status als kommodifizierte Kult-Ikone hinter sich lassen zu können, aber gerade sein sehr publikumswirksames Ringen mit diesem Status bringt sein Publikum dazu, seine Comics zu kaufen. Gerade diese Spannung zwischen Kommodifizierung und Authentizität macht Moores Werk aus, seine Suche nach immer neuen Möglichkeiten, sich Klassifizierungsmethoden und der eigenen Institutionalisierung zu widersetzen – eine Suche, bei der er sich immer einen Anflug des „fröhlich Vulgären“ erhalten hat, wie Lost Girls gerade wieder wunderbar beweist. Genau das ist letzten Endes der überzeugendste Grund, weswegen Moore nie zum literarischen Establishment gehören wird. Und auch der beste Grund, sich mit seinem Werk zu beschäftigen. 
Text Copyright 2008 Jochen Ecke Lost Girls, Excerpts and Cover Art Copyright Alan Moore / Melinda Gebbie / Top Shelf / Crosscult |